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	<title>Printproduktion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-09-04T02:44:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in wiki.mosermike.ch</subtitle>
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		<id>https://wiki.mosermike.ch/index.php?title=Printproduktion&amp;diff=2365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ursula: Die Seite wurde neu angelegt: „&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung Printproduktion&#039;&#039;&#039;  Fachleute Printproduktion = Produktioner  Aufträge oder Offertanfragen müssen immer schriftlich formuliert werden. So …“</title>
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		<updated>2015-01-08T20:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenfassung Printproduktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Fachleute Printproduktion = Produktioner  Aufträge oder Offertanfragen müssen immer schriftlich formuliert werden. So …“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammenfassung Printproduktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute Printproduktion = Produktioner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufträge oder Offertanfragen müssen immer schriftlich formuliert werden. So&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hat man etwas in der Hand&lt;br /&gt;
* kann man jederzeit darauf zurückgreifen und sehen, wie es gemacht wurde (später wenn ein Nachdruck erwünscht oder eine ähnliche Aufgabe ansteht)&lt;br /&gt;
* sind die Offerten besser vergleichbar (wenn Mehrere eingeholt werden)&lt;br /&gt;
* können sich Kollegen bei Abwesenheit besser in das Projekt hineindenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Planung eines Kommunikationsmittels (z.B. Broschüre)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Corporate Design: Es wird ein Corporate Design geschaffen&lt;br /&gt;
* Themen: Überlegungen betreffend Publizität (an wen gerichtet, z.B. 100 Kunden), Periodizität, Aktualität, Universalität (Themenvielfalt)&lt;br /&gt;
* Konzeption/Briefing: Ausgangslage, Ziele, Zielgruppen, Strategie, Tonalität, Sprache, Botschaft, Umfang, Format etc.&lt;br /&gt;
* Ablaufplanung: Von der Redaktion bis zur Lieferung/Rechnung&lt;br /&gt;
* Terminierung (für Offertphase, Bild+Text, Gestaltung, Druck-Vorstufe, Druck, Ausrüstung, Versand): Alle relevanten Stellen sind miteinbezogen&lt;br /&gt;
* Budgetierung: Vom Konzept bis zur Distribution, Offerten-Phasen, Schlussendlich Preis pro Stück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Ablauf nach der Planung und Gestaltung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Text- und Fotoredaktion: Konzeption des Manuskriptes, Übersetzungen, Redigieren, Dias, erstellen der benötigten Fotos&lt;br /&gt;
* PrePress: Gestaltung aufgrund CD-Richtlinien, Text- und Bilderfassung, Typografie, Lithografie, Umbruch, Korrektorat, Abzüge, Proof, Druckvorbereitung&lt;br /&gt;
* Druck: Druckverfahren, Papier&lt;br /&gt;
* Ausrüsten: Gut-zum-Ausrüsten, Gut-zum-Versand, Distribution, Versand, Logistik, Lagerhaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sinnvolle Angaben für vollständigen Auftragsbeschrieb:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktadresse und Titel des Projekts (Broschüre „Mövenpick Winter-Weine)&lt;br /&gt;
* Gelieferte Unterlagen (Manuskript, Skizze, Layout, Übersetzungen, Fotos)&lt;br /&gt;
* Format (immer offen und gefalzt angeben) (A4= 210x297 mm)&lt;br /&gt;
* Umfang (Seitenzahl Inhalt und Umschlag, Klappe, Garnituren)&lt;br /&gt;
* Farben (Umschlag und Inhalt getrennt, Sprachwechsel in welcher Farbe)&lt;br /&gt;
* Auflage (je Sorte, Sprache, Total, Eindrucke) immer +/- 1000 er Preis&lt;br /&gt;
* Vorstufenbeschrieb (Gestaltung, Datenübernahme und –Kontrolle, Bildbearbeitung, Umbruch erstellen, Sprachwechsel, Korrekturlesen, Proof, Abzüge, Druckvorbereitung&lt;br /&gt;
* Papierdefinition (Inhalt und Umschlag getrennt, Grammatur, Typ)&lt;br /&gt;
* Druck (Verfahren, Lackieren)&lt;br /&gt;
* Ausrüsten (Ausrüstart, Falzart, Perforieren, Rillung, Laminieren etc.)&lt;br /&gt;
* Verpackung und Spedition (Bandieren, Bezeichnung, Lieferart, Belege etc.)&lt;br /&gt;
* Termine (Milestones)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel Offertanfrage Imageprospekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auflage:70&amp;#039;000 Ex D, 40&amp;#039;000 Ex F, 10&amp;#039;000 Ex I, +/- 1&amp;#039;000 Ex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Format:geschlossen: 150x150 mm, offen: 300x150 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umfang:4 Seiten Umschlag, 4 Seiten Inhalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen:Belichtungsfertige digitale Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prepress:Datencheck und Digitalproof als Abzug machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzüge:Je Sprache 1 Digitalproof zur Erteilung des finalen GzD an uns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Druck:4/4-farbig Offset, abfallender Druck, Sprachwechsel auf Umschlag-Seite 1 in allen Farben, übrige Seiten Sprachwechsel in Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lack:Alle Seiten vollflächig seidenmatt lackiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrüsten:Umschlag 1x rillen und falzen, 1x gefalzter Inhalt in Umschlag stecken und im Falz 2x mit Draht heften, schneiden auf Format, nach Sprachen getrennt verpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verpackung:Zu 100 Ex. bandiert, nach Sprachen getrennt verpackt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papier:Hochweiss, halbmatt gestrichen, holzfrei. Umschlag 170gm2. Inhalt 135gm2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versand:Auflage an: Adresse XY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je Sprache 10 Ex. an: Adresse XXY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Termine:Offerte …..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftrag…..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daten/RZ:…..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proof/Plotts:…..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GzD:…..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieferung:…..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis:exkl. MwSt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offerte und RG:Adresse XY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milestones eines Terminplans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestaltungskonzept, Inhaltskonzept, Bild- und Textredaktion, PrePress, Gut-zum-Druck, evtl. Andruck, Druck, Ausrüsten, Versand, Distribution&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Check List fürs Formulieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste dient als Wegweiser. Sie ist eine allgemeine Auflistung wichtiger Punkte, die bearbeitet und beschrieben werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auftraggeber, Absender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer zuständige Person nennen, damit Rückfragen kompetent beantwortet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Projektbetreffnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum handelt es sich? Kunde, Titel, Produkt und allfällige Artikel- und Projektnummern angeben. Dies erleichtert allen Beteiligten die richtige Zuordnung der Drucksache und der daraus entstehenden Korrespondenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorlagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffungskoordination der Vorlagen ist in erster Linie der Job des Auftraggebers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anforderungen an ein Manuskript:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A4 hoch&lt;br /&gt;
* Weisses Papier&lt;br /&gt;
* Einseitig, doppelte Zeilenschaltung&lt;br /&gt;
* Links und rechts je ca. 4cm Raum für nachträgliche Korrekturen und technische Anweisungen&lt;br /&gt;
* Blätter fortlaufend nummerieren&lt;br /&gt;
* Titel klassieren (Haupttitel, Titel, Untertitel)&lt;br /&gt;
* Auszeichnungen angeben (z.B. kursiv, fett)&lt;br /&gt;
* Word-Datei, letzte gültige Version&lt;br /&gt;
* Nicht „gestalten“, Endlostext&lt;br /&gt;
* Original oder sehr gute Kopie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Manuskript muss genau geprüft werden, bevor der Text zum Setzen gegeben wird. Hat jede zuständige Stelle den Segen gegeben? Es ist möglich das Manuskript durch einen externen Korrekturservice vorprüfen zu lassen. So kann möglicherweise ein Teil der kostenpflichtigen Autorkorrekturen von vornherein vermieden werden. Übersetzungen sollen erst vom bereinigten Manuskript – wenn es die Zeit erlaubt , erst vom geprüften/genehmigten ersten Abzug – angefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze: Gesamteindruck mit den wichtigsten satztechnischen und drucktechnischen Angaben (Format/Randabfallender Druck ja oder nein/Satzpiegel/Anordnung und Grösse von Schrift und Bild etc.) Sie ist Beilage zum Manuskript und erleichtert dem Gestalter die Ideen des Autors wunschgerecht umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maquette: Layout aufgrund des Satzspiegels erstellt mit Blindtext und Blindbildern (verfeinerte Skizze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satzspiegel: Definition der Ränder, Spalten, Nummerierung etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So liefert man korrekte Daten an die Druckerei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Letzte/definitive Version liefern&lt;br /&gt;
* Verwendete Logos und Bilder als Feindaten mitliefern&lt;br /&gt;
* Immer auch einen sichtbaren Ausdruck der Daten mitliefern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Bilder, welche für die Printproduktion verwendet werden, sollten eine Auflösung von 300ppi (points per inch) im Endformat der Reproduktionsgrösse ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicherformate für Bilddaten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tiff (für Bilder die gedruckt werden)&lt;br /&gt;
* EPS (Dateiformat mit den meistmöglichen Informationen&lt;br /&gt;
* JPG (für Web ohne Transparenzen)&lt;br /&gt;
* GIF (für Web mit Transparenzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Datenarchivierung und dem Datenhandling ist es empfehlenswert, über längere Zeit mit den gleichen Lieferanten als Partner zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Format&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise bezieht sich das erste Mass jeweils auf die Breite und das zweite auf die Höhe (meist in cm). Bei gefalzten Drucksachen wird das offene (ungefalzte) und das gefalzte Endformat bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umfang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mehrseitigen Drucksachen Umfang (Anzahl Seiten) angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auflage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer nach Sprachen und Sorten aufgeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Offertanfragen empfiehlt es sich, jeweils auch plus/minus Tausend Exemplare (+/- 1000 Ex.) rechnen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall darf der Drucker eine Mehr- oder Mindermenge von +/- 10% liefern und verrechnen. Falls das eine oder andere ausgeschlossen werden soll muss bei der Bestellung vermerkt werden „nicht unterliefern“ oder „nicht überliefern“. Eine Ablieferung aufs Stück genau ist jedoch in der Praxis nicht üblich und nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prepress: Texterfassung, Satz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Arbeiten vor dem Druck werden unter „Prepress“ zusammengefasst: Satz, Bild, Grafik, Layout, Reinzeichnung/finale Druckdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige typografischen Grundbegriffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Satzarten: Blocksatz, Flattersatz (Links- / Rechtsbündig), Symmetrischer Satz (Mittelachse), Einzüge, Freier Zeilenfall (für kurze Titel, beim Umspinnen von Bildteilen mit Text)&lt;br /&gt;
* Schrifttypen: Antiqua (Schriften mit Serifen) z.B. Garamond, Grotesk (Schriften ohne Serifen) z.B. Frutiger&lt;br /&gt;
* Schriftstärken: mager (light), normal (roman/regular), halbfett (bold), fett (black)&lt;br /&gt;
* Schriftbreiten: schmal (narrow), normal, breit&lt;br /&gt;
* Schriftlage: gerade, kursiv (italique)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Satzpiegel bezeichnet man die bedruckte Fläche auf einer Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prepress: Bildbearbeitung, Fotolitho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls das Bild noch nicht in digitaler Form vorhanden ist, wird es mittels Trommelscanner (sehr hohe Qualität) oder Flachbettscanner eingescannt. Anschliessend wird das Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Photoshop) optimiert (Retuschen, Farbeinstellungen…). Die so abgespeicherte Bilddatei kann im Layoutprogramm in den Text integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Bilder gedruckt wiedergegeben werden können, werden sie in Rasterpunkte aufgelöst (Fotolithos). Die Rasterfeinheit (bei der AM-Rasterung) gibt an, wie viele Punkte auf einer Strecke von 1 cm liegen. Ein 54er Raster (bei Offsetpapier üblich) enthält demzufolge auf 1 cm 54 Rasterpunkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AM-Rasterung (amplitudenmoduliert)  konstante Abstände – unterschiedliche Grössen der Rasterpunkte (streng geometrische Anordnung)&lt;br /&gt;
* FM-Rasterung (frequenzmoduliert)  gleich grosse Punkte mit variablen Abständen (sehr unregelmässig verteilt) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der FM-Rasterung können Bilder detaillierter abgebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negativtext erscheint in einer dunklen Bildpartie weiss. Bei farbigen Bildern muss dieser Text in allen vier Farben auskopiert werden; bei verschieden Sprachversionen bedeutet dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pro Sprache vier Druckplatten&lt;br /&gt;
* Pro Sprache den Sprachwechsel beim Druck in allen vier Farben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bei einem Auftrag gewisse Budgetgrenzen gesetzt sind, kann hier der Sparhebel angesetzt werden, indem bei der Konzeption und Gestaltung solche Negativtexte vermieden werden. Man kann Texte z.B. in Schwarz auf helle Bildpartien oder ausserhalb des Bildes platzieren, was ein Sprachwechsel nur in Schwarz nötig macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausschiessen der Daten werden die Daten in die richtige Reihenfolge auf dem Bogen gebracht. Anschliessend werden farbgetrennt Druckplatten belichtet (CTP = Computer-to-Plate)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Probeabzüge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbruchabzüge:Prüfung Gesamtablauf sowie Text der Drucksache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zum Druck:Finaler Probeabzug. Hier sollten eigentlich keine Autorkorrekturen (=nachträglich vom Autor veranlasste Änderungen) mehr angebracht werden, da dies sonst Kosten und zeitliche Konsequenzen bedeutet. Falls trotzdem noch Korrekturen notwendig sind, müssen diese mit den üblichen Korrekturzeichen bezeichnet werden. Hier die wesentlichen Regeln bei Handkorrektur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Korrekturen deutlich und unmissverständlich mit Rotstift anzeichnen&lt;br /&gt;
* Jede Korrektur mit Korrekturzeichen am Rand wiederholen&lt;br /&gt;
* Schwierige Korrekturen mit dem Produktionspartner besprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ist es möglich Korrekturen in PDF-Dateien mit Kommentarfunktion oder im Word mit Änderungsverfolgung kennzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei umfangreichen Korrekturen empfiehlt es sich, neue Abzüge zu verlangen und erst dann das GzD zu unterschreiben. Nach Absegnung des GzD werden die Druckplatten belichtet. Das GzD immer seriös und in Ruhe kontrollieren. Allfällige übersehene Fehler – auch solche die im Manuskript nicht vorgekommen sind – können nachträglich nicht mehr beanstandet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbproof/Andruck:Dient der Kontrolle der Farbwiedergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versandmuster:Gut-zum-Versand, Kontrolle der Lieferlisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchdruck:Im Buchdruck werden nur noch ganz wenige Aufträge hergestellt. Viele Druckereien benutzen Buchdruckmaschinen für Spezialarbeiten wie Rillen, Stanzen, Nummerieren und Perforieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flexodruck:Im Flexodruck, welcher auf dem Hochdruckprinzip basiert, werden Kunststoffe, Verpackungen und Tragtaschen bedruckt. Ein- und mehrfarbig. Die Rasterfeinheit ist in den meisten Fällen nach oben beschränkt (z.Z. etwa 51 bis 60er Raster). Für Flexodruckaufträge wendet man sich am besten ganz zu Beginn der Konzeption und Realisation an eine entsprechende Druckerei, da die Vorlagen speziell aufbereitet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägefoliendruck:Im Prägefoliendruck, ebenfalls ein Hochdruckverfahren, werden Verpackungen, Briefpapiere, hochwertige Broschüren usw. optisch aufgewertet. Auch hier zu Beginn mit dem Spezialisten Kontakt aufnehmen und sich über die Möglichkeiten informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offset:Das bei uns am meisten verbreitete Druckverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip: Die druckenden und die nichtdruckenden Partien der Druckform auf einer Ebene. Die druckenden Partien zeichnen sich dadurch aus, dass sie farbfreundlich und die nichtdruckenden Formelemente farbabweisend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Offsetverfahren können fast alle Arbeiten auf Papier und dünnerem Karton in kleineren, mittleren und grösseren Auflagen, ein- und mehrfarbig, ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenoffset:Im Rollenoffset werden vor allem Zeitungen und farbige Drucksachen (Kataloge und Werbeprospekte) in grösseren Auflagen gedruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefdruck:Der Tiefdruck ist das Druckverfahren für farbige Arbeiten in hohen Auflagen (Werbeprospekte, Zeitschriften). Die Bildwiedergabequalität ist optimal. Tiefdruck wird sehr stark auch im Verpackungsbereich eingesetzt (Beutel, Zigarettenschachteln, Kaffeerahmdeckeli). In der Schweiz gibt es nur vereinzelte Tiefdruckereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebdruck:Im Siebdruck kann auf alle festen Materialien gedruckt werden (Papier, Karton, dicker Karton, Kunststoff, Glas, Holz usw). Mit seinem leuchtend starken und lichtechten Farbauftrag eignet es sich für Plakate und Schaufensterdisplays. Neben vielen anderen Einsatzmöglichkeiten (Kleber, Beschriftungen usw.) werden damit auch elektronische Schaltungen gedruckt. Siebdruckereien sind Spezialbetriebe mit viel Pioniergeist und Improvisationsvermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tampondruck:Mit dem Tampondruck – im Prinzip ein indirektes Tiefdruckverfahren – lassen sich Gegenstände wie Zifferblätter, Kugelschreiber usw. mit einer kleinen Druckfläche bedrucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaldruck:Der Digitaldruck ist eher für kleinere Auflagen bis ca. 1&amp;#039;000 Ex. geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Illustrationen farbig zu drucken, werden die 4 Druckgrundfarben Cyanblau, Magentarot, Yellow und Black + evtl. eine Pantonefarbe benötigt. (Farben dürfen nie am Bildschirm beurteilt werden, da dieser nur RGB (rot, grün, blau) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drucksachen werden ein- oder beidseitig bedruckt. Wird bis an den Papierrand gedruckt, so bezeichnet der Fachmann dies als abfallenden oder randangeschnittenen Druck. Normalerweise muss eine Beschnittzugabe von 3mm eingerechnet und bereits in der Vorstufe berücksichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Drucksachen besonders intensiv benützt, so empfiehlt es sich, die Papieroberfläche nach dem Druck noch mit Drucklack gegen Fingerabdrücke zu schützen. Bei sehr hohen Ansprüchen an die Widerstandsfähigkeit kann der Umschlag mittels einer aufgeklebten (kaschierten) Klarsichtfolie laminiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausrüsten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Wird bei Terminplanung oft vergessen. Typische Ausrüstarbeiten sind: Schneiden, falzen, zusammentragen, heften, binden, stanzen, perforieren, rillen, bandieren und verpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim Falzen wird zwischen einmaligen Falz und mehrmaligen Falzen unterschieden (Zick-Zack, Wickelfalz, Kreuzbruch bei Broschüren etc.)&lt;br /&gt;
* Dickerer Karton (ab 170g) wird vor dem Falzen gerillt. &lt;br /&gt;
* Nicht rechteckige Formen müssen mit Spezialmesser gestanzt werden. &lt;br /&gt;
* Coupons und Antwortkarten können perforiert werden.&lt;br /&gt;
* Mittels speziellen Nummerierwerken werden Drucksachen wie Billette und Rechnungen fortlaufend nummeriert. &lt;br /&gt;
* Drucksachen können mittels Glanzlaminage, Mattlaminage und Prägelaminage veredelt werden. Weitere Veredelungsarten: Lack, Heissfolien-Prägungen, Blindprägungen, Lasergravuren, Thermodruck&lt;br /&gt;
* Paketetiketten und Kuverts werden mit Spezialklebestoff gummiert. &lt;br /&gt;
* Mehrseitige Drucksachen wie Berichte, Broschüren und Prospekte müssen gebunden werden. Mögliche Heftarten: Spiralheftung für Einzelblätter (Preislisten), Zweimal mit Draht im Falz heften, Klebebinden (Broschüren), Fadenbinden (teurere Bücher). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Achtung: Drahtgeheftete Drucksachen müssen auf 4 Seiten aufgehen – also immer 4; 8, 12 … Seiten produzieren. Um eine Klebebindung vornehmen zu können müssen die Seiten auf 2 Seiten aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Schneiden auf Format geschieht meist am Schluss nach anderen Ausrüstarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geläufigsten Papierarten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hadernhaltiges Papier (Banknoten)&lt;br /&gt;
* Holzfreies Papier (Werbeprospekte, Broschüren, und Geschäftsdrucksachen)&lt;br /&gt;
* Holzhaltiges Papier (Massenerzeugnisse wie Schleuderprospekte, Zeitschriften, Zeitungen)&lt;br /&gt;
* Recyclingpapier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Papierwahl kann der Zweck einer Drucksache unterstrichen werden. Je nach Ziel werden teure oder billigere Papiere eingesetzt. Kurzlebige Flugblätter oder Zeitungen werden eher auf günstiges, farbige Werbeprospekte und Image-Geschäftsberichte auf höherpreisiges Papier gedruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriterien für die Papierwahl: CI/CD-Vorgaben, Haptik, optischer Eindruck, Farbe, erhältliche Grammaturen, Vielfalt im Sortiment, Oberflächenbeschaffenheit, Druck- und Ausrüstfähigkeit, Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberflächen-Veredelung: Die Papieroberfläche wird durch das sogenannte „Streichen“ verfeinert. Optische Merkmale wie Weisse und Färbung, sowie Glanz und Glätte werden verbessert. Bilder sollten immer auf gestrichene Papiere gedruckt werden. Zu beachten ist auch, dass ungestrichene Papiere nicht lackiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leimung verhindert, dass Druck- oder Malfarben verlaufen bzw. bis zur Rückseite durchschlagen. (Standartpapier wird immer geleimt nicht aber gestrichen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertvolle Papiere für besondere Zwecke (z.B. Banknoten) besitzen als Auszeichnung Wasserzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von FSC-Label Papier (Umweltschutzpapier) ist gut für die Umwelt (und das Image).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Papiergewicht wird angegeben in Gramm pro m2 = gm2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 150gm2 spricht man von Papier, darüber von Halbkarton und Karton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibmaschinenpapier: 80gm2&lt;br /&gt;
* Zeitungen: ca. 55gm2&lt;br /&gt;
* Plakate: 115gm2&lt;br /&gt;
* Geschäftsantwortkarten: ca. 120-200gm2, je nach Format&lt;br /&gt;
* Prospekt: 80-150gm2&lt;br /&gt;
* Broschüreninhalt ca. 115gm2, Broschürenumschlag ca. 240g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebräuchliche Papierformate: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A-Reihe: beschnittene Formate, z.B. A4, A5&lt;br /&gt;
* C-Reihe: Kuvert/Hüllenformat zur A-Reihe z.B. C5&lt;br /&gt;
* B-Reihe: Hüllenformat zur C-Reihe (grösser) (Kuvert im Kuvert)&lt;br /&gt;
* Plakat-Weltformat F4 (89.5x128cm)&lt;br /&gt;
* Rohbogenformate: 50x70 cm (4 Nutzen A4); 70x100 cm (8 Nutzen A4) und weitere Formate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verpackung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewünschte Verpackungsart und Etikettierung sollte im Auftrag vorgeschrieben werden. (z.B. in Bunden à 50 Ex.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spedition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieferung einer Versandliste an die Druckerei. Nicht vergessen, Belege an alle Beteiligten (Grafiker, Desktopper, Fotografen etc.) verschicken zu lassen. Es motiviert ungemein, wenn man sieht, was aus einer Teilarbeit schlussendlich geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Termine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Lieferanten muss präzise angegeben werden, bis wann die Arbeit abgeliefert werden muss. Bereits in der Offertphase wird zusammen mit dem Lieferanten ein detaillierter Terminplan erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rechnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Auftrag sollte nach Fertigstellung auch abgerechnet werden können. Allfällige spätere Speditionsspesen können nachverrechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reklamationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
#* Ruhe bewahren und abklären warum dieser Fehler unterlaufen ist&lt;br /&gt;
#* Ist die Fehlerursache beim Lieferanten, diesen sofort telefonisch avisieren – mit anschliessender schriftlicher Bestätigung des Mangels (Muss innerhalb 14 Tagen geschehen, bei verdeckten Mängeln innerhalb 1 Jahr)&lt;br /&gt;
#* Schauen, wie der Fehler ausgebügelt werden kann&lt;br /&gt;
#* Ist der Gebrauchswert der Drucksache stark gemindert, muss u.U. ein Neudruck ins Auge gefasst werden&lt;br /&gt;
#* Stellung als Kunde sollte nicht als Macht ausgenutzt werden. Fairness walten lassen.&lt;br /&gt;
#* Drucksachen obliegen dem Werkvertragsrecht. Dem Auftraggeber steht das Recht zur Wandelung, Minderung/Herabsetzung, Unentgeltliche Ausbesserung, Ersatz des Mangelfolgeschadens zu.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ursula</name></author>
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