Rechnungswesen: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Kennzahlen basieren wo möglich auf dem operativen Cash Flow (falls dieser nicht bekannt ist auf dem Cash Flow für Praktiker). | Die Kennzahlen basieren wo möglich auf dem operativen Cash Flow (falls dieser nicht bekannt ist auf dem Cash Flow für Praktiker). | ||
*Cashflow-Marge: Cashflow/Umsatz*100<br /> | *Cashflow-Marge: Cashflow/Umsatz*100<br /> | ||
Zur Cashflowmarge gibts keine Richtwerte, diese ist sehr branchenabhängig. Sie ist Teil der Umsatzanalyse und gibt an, wie viel Prozent des Umsatzes unter dem Strich als Geldzufluss verbleibt<br /> | |||
*Verschuldungsfaktor: Effektivverschuldung (Fremdkapital-FlüMi-Forderungen)/ Cashflow<br /> | *Verschuldungsfaktor: Effektivverschuldung (Fremdkapital-FlüMi-Forderungen)/ Cashflow<br /> | ||
Der Verschuldungsfaktor gibt an, wie viele Jahre der letzte Cashflow erarbeitet werden müsste, bis die Effektivverschuldung abbezahlt wäre. | Der Verschuldungsfaktor gibt an, wie viele Jahre der letzte Cashflow erarbeitet werden müsste, bis die Effektivverschuldung abbezahlt wäre. Werte bis 5 Jahre gelten aus Sicht von Kreditgebern als sehr gut. (Risikokennzahl) | ||
*Cashflow/Investitions-Verhältnis = Cashflow/Nettoinvestitionen<br /> | *Cashflow/Investitions-Verhältnis = Cashflow/Nettoinvestitionen<br /> | ||
Wenn diese Zahl > 100% bedeutet dies, das der Free Cash Flow positiv ist. Ein Wert unter 100% ist nicht gut, denn so müsste die Unternehmung für die Finanzierung der Investition entweder verzinsliches Fremdkapital aufnehmen oder gewinnberechtigtes Eigenkapital beschaffen. | Wenn diese Zahl > 100% bedeutet dies, das der Free Cash Flow positiv ist. Ein Wert unter 100% ist nicht gut, denn so müsste die Unternehmung für die Finanzierung der Investition entweder verzinsliches Fremdkapital aufnehmen oder gewinnberechtigtes Eigenkapital beschaffen. | ||
Version vom 30. November 2014, 11:06 Uhr
Rechnungswesen
Vergleich Fibu-Bebu
| Fibu | Bebu |
| Ganze Unternehmung (betrieblich & neutral) | Nur Betrieb |
| Externe und interne Adressaten | Interne Adressaten |
| Buchhalter | Controller |
| Arbeitet für Staat, Eigentümer, ext. Stakeholder | Arbeitet für Entscheidungsträger |
| Ziel: Gläubigerschutz | Ziel: Wie gut haben wir im Betrieb gearbeitet? Aufbereitung der Daten, so dass Entscheidungsträger bessere Entscheidungen treffen können |
| Obligatorisch gemäss OR | "Freiwillig" (Bei grösseren Firmen können gewisse Infos nur durch Bebu ausgewiesen werden, welche gesetzlich verlangt werden) |
Fibu
Regelwerke
Weil die Bewertung der Aktiven und des Fremdkapitals bei der Ermittlung des Eigenkapitals und des Periodenerfolgs von grosser Bedeutung ist, enthält das OR Bestimmungen zur Bewertung. Die Vorsicht ist der wichtigste Bewertungsgrundsatz im OR (Gläubigerschutz). Dies im Unterschied zu den anerkennten Rechnungslegungsstandards wie Swiss Gaap Fer wo die Wahrheit zum führenden Prinzip erhoben wird (Schutz der Investoren). Folgende Grundsätze werden für dich Buchführung vom OR vorgeschrieben: Vorsicht, Wahrheit, Fortführung (Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit) und Stetigkeit (immer gleiche Darstellungsform und Bewertungsgrundsätze).
Massgebend beim Vorsichtsprinzip ist das Realitätsprinzip (Gewinne dürfen erst ausgewiesen werden, wenn sie durch den Verkauf erzielt worden sind), das Imparitätsprinzip (Verluste müssen dem gegenüber bereits gezeigt werden, wenn deren Eintritt möglich ist) und das Niederstwertprinzip.
Das OR schreibt vor, die Fibu klar und verständlich, vollständig, verlässlich und vorsichtig zu führen. Weiter muss sie das Wesentliche enthalten.
Im Gegenzug zum Steuergesetz, werden keine Abschreibungsvorschriften erlassen. Das oberste Gebot des OR ist der Gläubigerschutz. Daher wird bei einem Konkurs das Geld wie folgt verteilt: Mitarbeiter, Gläubiger (Lieferanten etc.), Staat, Aktionäre.
Überblick
Allgemein gültige Vorschrift (OR 957):
- für Einzelunternehmen und Personengesellschaften ab einem jährlichen Erlös von Fr. 500'000.-- (einfache EU's müssen lediglich Einnahmen und Ausgaben sowie eine Vermögensübersicht erstellen)
- für juristische Personen wie AG's und GmbH's
- Die Rechnungslegung erfolgt im Geschäftsbericht. Dieser enthält die Jahresrechnung (Einzelabschluss), die sich aus der Bilanz, der Erfolgsrechnung und dem Anhang zusammensetzt. (Muss innerhalb von 6 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres erstellt und dem zuständigen Organ vorgelegt werden)
Rechnungslegung für grössere Unternehmen (OR 961):
- Bilanzsumme 20 Mio., Umsatzerlös 40 Mio., 250 Vollzeitstellen
- diese Unternehmen müssen zusätzlich eine Geldflussrechnung erstellen sowie einen Lagebericht verfassen, der den vergangen und künftig erwarteten Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Unternehmung darstellt
Abschluss nach anerkanntem Standard (OR 962)
- Da das OR den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, wurden zum Schutz der Investoren nicht staatliche Standards ins Leben gerufen. Börsenkotierte Unternehmen müssen zusätzlich einen Abschluss nach einem anerkannten Standard zur Rechnungslegung erstellen. Bei nicht börsenkotierten Unternehmen können mind. 20% der Gesellschafter einen solchen Abschluss verlangen.
- Der Abschluss soll ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzierungs-, und Ertragslage der Unternehmung vermitteln, die so genannte True-and-Fair-View.
- Anerkannte Standards sind die Swiss Gaap Fer (ca. 250 Seiten, nur in der Schweiz angewandt), die IFRS (Europa Standard, heute weltweit in über 100 Ländern, ca. 3000 Seiten) und die US Gaap (hauptsächlich in den USA, ca. 30'000 Seiten).
- Diese Rechnungslegungsstandards haben das Ziel, die Transparenz und Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen zu fördern. Sie stellen Normen auf zur Darstellung und Bewertung von Abschlüssen. Diese Abschlüsse benötigen Jahresbericht, Bilanz, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung, EK-Nachweis, Anhang gross (falls Börsenkotiert zusätzlich Corp. Governent Ausweis)
Bilanz
Die Bilanz ist eine Momentaufnahme, in der die Aktiven den Passiven gegenüber gestellt werden. Sie zeigt die Vermögenslage der Unternehmung. Die Passivseite zeigt, wie die finanziellen Mittel bereitgestellt wurden; die Aktivseite orientiert über die augenblickliche Verwendung dieser Mittel. Die Bilanz ist nach Liquidierbarkeit gegliedert.
Stichtag
| Aktiven (Vermögen) | Passiven (Schulden)
|
| Umlaufvermögen (bis 1 Jahr)
Flüssige Mittel (inkl. Wertschriften) Forderungen (Guthaben bei Kunden) Vorräte Anlagevermögen ("Frozen") Finanzielles Anlagevermögen Materielles Anlagevermögen (Sachanlagen) Immaterielles Anlagevermögen (z.B. Goodwill)
|
Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital (bis 1 Jahr) Langfristiges Fremdkapital (z.B. Rückstellungen)
Aktienkapital Kapitalreserven Gewinnreserven |
Die Bilanz kann auch in Staffelform aufgezeigt werden:
Aktiven
-Fremdkapital
=Eigenkapital (Reinvermögen)
--> Aus Sicht Liquidität ist eine Zunahme der Aktiven (ausser Flüssige Mittel) schlecht; hingegen eine Zunahme der Passiven gut
--> Bei der Bewertung heikel sind die Aktiven (ausser FlüMi) und die Rückstellungen (hier können stille Reserven versteckt sein)
--> Jeder Franken in den Aktiven muss aus den Passiven beschaft werden. Die Ø Kapitalkosten belaufen sich auf 7-10 %
Ziel der Bilanz: Vermögenlage resp. Schuld-/Forderungsverhältnisse der Unternehmung an einem bestimmten Stichtag darzustellen.
Finanzierung
Die Möglichkeiten der Finanzierung:
Aussenfinanzierung
- Kreditfinanzierung (z.B. Aufnahme von Bankkrediten)
- Beteiligungsfinanzierung (z.B. Ausgabe von Aktien)
Innenfinanzierung
- Selbstfinanzierung (Zurückbehalten von Gewinnen)
- Finanzierung aus freigesetztem Kapital (z.B. Verkauf von Liegenschaften)
Goodwill
Goodwill bezeichnet den Wert, der bei einer Übernahme einer AG mehr bezahlt wird, als sie effektiv Wert hat. Demgegenüber steht Badwill als Wert, der zu wenig bezahlt wird (z.B. Mülldeponie Kölliken wird für symbolischen Fr. gekauft).
Goodwill und Badwill werden im Normalfall über 5 Jahre abgeschrieben.
Rückstellungen
Rückstellungen werden für erwartete Verbindlichkeiten gegenüber Dritten gemacht (z.B. Prozessrückstellungen). Sie sind kein Cash! Der Gegenwert ist auf der Aktivseite in irgendeiner Form vorhanden. Die Rückstellungen belasten allerdings den Gewinn und das Eigenkapital. Buchungssatz: Entsprechendes Aufwandskonto / Rückstellungen
Reserven
Die Reserven enthalten nicht ausgeschüttete Gewinne. Sie sind kein Cash! Der Gegenwert ist auf der Aktivseite in irgendeiner Form vorhanden. Kann zur Deckung von Verlusten genutzt werden.
Gewinn
Reingewinn = Ertrag > Aufwand
Grundsätzlich eine rein wertmässige Grösse. Gewinn ist nicht zwangsläufig Cash; sondern kann auch rein bewertungsmässig zustande kommen.
2 Möglichkeiten zur Verwendung des Gewinns:
- Nicht ausschütten: Reingewinn wird in die Rücklagen/Reserven gebucht. D.h. Verbindlichkeit gegenüber Eigentümer steigt.
- Ausschütten: Hierzu benötigt die Unternehmung aber Cash!
Beteiligungen
Eigentum von bis zu 20% Aktien einer Unternehmung: Aufführung als Wertschriften
Eigentum von 20-49.99% der Aktien einer Unternehmung: Aufführung als Anteile an assoziierten Gesellschaften
Eigentum von über 50% der Aktien einer Unternehmung: Vollintegration in Bilanz
Erfolgsrechnung
Im Gegenzug zur Bilanz ist die Erfolgsrechnung eine Periodenrechnung, welche die Aufwände den Erträgen gegenüberstellt. Als Differenz resultiert der Erfolg (Gewinn oder Verlust). Da die Kapitalgeber und andere Anspruchsgruppen laufend über den Geschäftsverlauf und den daraus resultierenden Erfolg orientiert sein wollen, werden Abrechnungs- und Erfolgsperioden festgelegt. Dies kann sehr schwierige zeitliche Abgrenzungsprobleme mit sich bringen. Die Erfolgsrechnung zeigt auf eine strukturierte Weise einen Zusammenzug aller Wertverschiebungen, die im Laufe einer Periode in einem Unternehmen angefallen sind.
Ziel der Erfolgsrechnung: Ausweis des Erfolgs (Gewinn oder Verlust) der einzelnen Geschäftsperiode durch Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag.
1.1-31.12.2014
| Aufwand
________________________________________ |
Ertrag
|
Am Ende der Periode wird wieder bei 0 begonnen. Nach OR wird zwischen betrieblichen und betriebsfremden sowie ausserordentlichen Aufwänden und Erträgen unterschieden. Zusätzlich wird in Hauptbetrieb und Nebenbetrieb aufgeteilt. Schematisch ergibt dies folgende Gliederung:
Beispiel einstufige und dreistufige Erfolgsrechnung
| Einstufige Erfolgsrechnung | Dreistufige Erfolgsrechnung |
| Warenertrag100 + Liegenschaftenertrag 15 =Gewinn 10 |
Warenertrag 100 -Warenaufwand -60 =Unternehmensgewinn 10 |
x Gemeinaufwand
xx Neutraler Aufwand und Ertrag
Dieses Beispiel zeigt, dass bei der einstufigen Erfolgsrechnung nicht sichtbar wird, dass der Betrieb verlustbringend ist. Der Unternehmensgewinn kommt nur dank positiven Einfluss von neutralem Erfolg (nicht zum betrieblichen Kernbereich gehörend) zu Stande. Je nach Branche und Informationsbedürfnissen ist eine andere Anzahl Stufen zweckmässig. Bei Produktionsunternehmen und Dienstleistungsbetrieben wird in der Regel eine zweistufige Erfolgsrechnung erstellt (Betriebserfolg/Unternehmenserfolg). Erfolgsrechnungen von Handelsbetrieben sind meist dreistufig (1 Stufe: Bruttogewinn, 2. Stufe: Betriebserfolg, 3 Stufe: Unternehmenserfolg).
International und in Geschäftsberichten ist die Staffelform gebräuchlich:
Mehrstufige Erfolgsrechnung in Staffelform
Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen
+/- Bestandesänderungen an unfertigen und fertigen Erzeugnissen bzw. nicht fakturierten DL
=Betrieblicher Ertrag aus Lieferungen und Leistungen (Bruttogewinn)
-Material- und Warenaufwand sowie Aufwand für Drittleistungen
-Personalaufwand
-Übriger Betriebsaufwand (ohne Abschreibungen und Zinsen)
=Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) (=Wichtige Grösse bei hohem Anlagevermögen / Managementerfolg)
-Abschreibungen
=Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) (=wichtige Grösse da eigentl. Betriebsergebnis)
+/- Zinsaufwand und Zinsertrag
=Betriebsergebnis vor Steuern (EBT)
+/- Aufwand und Ertrag von Nebenbetrieben
+/- Betriebsfremder Aufwand und Ertrag
+/- Ausserordentlicher Aufwand und Ertrag
=Unternehmenserfolg vor Steuern
-direkte Steuern
=Unternehmenserfolg (Earnings;nur für Eigentümer wichtige Grösse)
--> Gibt Aufschluss auf die Frage: "Warum haben sich in der Bilanz die Positionen unten rechts verändert?"
Geldflussrechnung
Die Geldflussrechnung (auch Mittelflussrechnung genannt) zeigt als zeitraumbezogene Rechnung die Ursachen für die Zunahmen und Abnahmen der Geldbestände (flüssige Mittel) in einer Periode.
Aufbau
1.1-31.12.2014
| Einnahmen (Mittel-Zufluss)
|
Ausgaben (Mittel-Abfluss)
_______________________________________
|
Als Saldo ergibt sich die Veränderung der flüssigen Mittel in der Berichtsperiode. Erträge und Aufwendungen, die in der Periode nicht zahlungswirksam sind, werden somit nicht berücksichtigt. Dies betrifft insbesondere Abschreibungen und Rückstellungen (Bei der Erfolgsrechnung sind bereits alle gebuchten Belege - unabhängig der Bezahlung - erfolgswirksam). Sie ist wie die Erfolgsrechnung eine dynamische Rechnung. Die Geldflussrechnung ist für kleinere Unternehmen freiwillig. Für grösserer wird sie neu nach OR und schon länger nach den gängigen Standarts (IAS, FER, US-GAAP) zwingend verlangt.
Die Geldflussrechnung schliesst als dritte Jahresrechnung die Informationslücken von Bilanz und Erfolgsrechnung, indem sie Aufschluss gibt über
- die Liquiditätsentwicklung
- die Investierungsvorgänge
- die Finanzierungsmassnahmen
innerhalb vergangener oder künftiger Geschäftsperioden.
Im OR fehlen detaillierte Vorschriften zur Geldflussrechnung. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass dieselben Regeln gelten, wie von den anerkannten Standarts verlangt.
Ziel der Geldflussrechnung: Ausweis der Ursachen und des Umfangs des Mittelzuflusses und des Mittelabflusses
(--> Gibt Aufschluss auf die Frage: "Warum haben sich in der Bilanz die Positionen oben links verändert?")
(--> Mit Reingewinn kann nichts gemacht werden da dieser nicht per se liquid ist; nur mit Cash Flow kann "Kaffee getrunken" werden!)
Wer braucht sie?
- Management zur finanziellen Führung
- Finanzanalytiker
- Banken / Kreditgeber
Cash Flow
Unterscheiden lassen sich der operativer Cashflow, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit.
Das Aggregat dieser drei Salden ergibt die Veränderung des Bestands an liquiden Mitteln der Periode:
Darstellung in Staffelform:
Geldfluss aus Betriebstätigkeit (Geschäftstätigkeit, Cashflow, Innenfinanzierung)
+/- Geldfluss aus Investitionstätigkeit
+/- Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
=Zunahme oder Abnahme der flüssigen Mittel
Es gibt drei Ursachen für Einnahmen: Innenfinanzierung (z.B. Zahlungen von Kunden, Zinszahlungen von Kreditnehmern), Aussenfinanzierung (z.B. Aufnahme von Hypotheken, Ausgabe von Anleihen, Aktienkapitalerhöhung) und Desinvestierung (z.B. Barverkauf von Maschinen oder Beteiligungen)
Es gibt drei Ursachen für Ausgaben: Innenfinanzierung (z.B. Zahlungen an Lieferanten, Lohnzahlungen, Zinszahlungen), Definanzierung (Rückzahlung von Hypotheken, Aktienkapitalherabsetzung) und Investierung (Kauf einer Maschine oder Beteiligungen)
Der Cashflow-Wert kann sowohl direkt als auch indirekt ermittelt werden. Beide Vorgehensweisen müssen zum gleichen Ergebnis führen, wenn einheitliche Ermittlungs- und Abgrenzungskriterien angewendet werden.
- Die direkte Ermittlung erfordert von den zahlungswirksamen Erträgen die zahlungswirksamen Aufwendungen abzuziehen. Dieses Vorgehen ist allerdings in der Praxis nur schwierig umsetzbar, da die Finanzbuchhaltung nach dem Prinzip der zeitlichen Abgrenzung erfolgt und nicht lediglich auf Zahlungsströme abstellt; d.h. diese Zahlen sind im Geschäftsbericht nicht ersichtlich. Oftmals kommt diese Berechnung beim Planen und Budgetieren zum Zug.
- Alternativ ist die indirekte Methode zur Ermittlung des Geldflusses aus der Geschäftstätigkeit heranzuziehen, wonach ausgehend vom Reingewinn alle nicht-zahlungswirksamen Aufwendungen addiert sowie die nicht-zahlungswirksamen Erträge subtrahiert werden müssen:
Ergebnis gemäss Erfolgsrechnung (Reingewinn)
+Abschreibungen
+Zunahme Rückstellungen/-Verminderung Rückstellungen
= Cash Flow Praktiker (od. "Idioten-Cash Flow")x
-Zunahme Debitoren
-Zunahme Vorräte
+Zunahme Kreditoren
=Cashflow aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)
-Investitionen
+Desinvestitionen
=Cash Flow aus Investitionstätigkeit (od. Free Cash Flow)
+Finanzierung
-Definanzierung
-Dividende
=Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit (od. Delta Cash)
Summe der Positionen 1,2,3
+Finanzmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres
=Finanzmittelbestand Geschäftsjahresende
x Der in der Praxis oftmals verwendete Begriff "Cash Flow = Gewinn + Abreschreibungen" hat bezüglich Liquidität nur eine sehr geringe Aussagekraft. Aus der Erfolgsrechnung geht nicht hervor, ob den eingekauften oder verkauften Waren effektiv Einzahlungen oder Auszahlungen folgten. Es besteht allenfalls die Möglichkeit Aussagen bezüglich langfristiger Liquiditätsentwicklungen zu machen. In diesem Zusammenhang ist dieser Cash Flow eher als Renditekennzahl einzuordnen (Cash flow-Umsatz-Rate).
Free Cash Flow
Operativer Cash Flow
-Cash Flow aus Investitionstätigkeit
= Free Cash Flow
Welche Geldmittel stehen dem Unternehmen zum manöverieren/agieren zur Verfügung?
--> sehr wichtiger Wert zum Überleben; Cash darf niemals ausgehen!
Mit den frei verfügbaren Geldmitteln hat die Unternehmung die Möglichkeit noch mehr zu investieren, Dividenden auszuschütten oder Schulden zurück zu bezahlen.
"Profit is an opinion; cash is a fact!"
Kontenrahmen KMU
Offizielle Version: https://www.bdo.ch/media/filer_public/6c/6f/6c6f9aa4-552e-40e8-93ae-281267e63828/schulkontenrahmen_veb_ch.pdf
Kennzahlen
Formeln welche bei der Prüfung abgegeben werden:
Bei den Kennzahlen handelt es sich stets um eine Momentaufnahme; sie verändern sich laufend. Wichtig ist, stets nicht nur eine Kennzahl anzuschauen. Vielmehr müssen verschiedene Kennzahlen miteinander in Verbindung gebracht werden, um die Gesamtheit nicht aus den Augen zu verlieren. Weiter gilt es die Zahlen mit Vorsicht zu interpretieren (Unsicherheit der Zukunft, Ermessensspielraum).
Wichtig zur Beurteilung sind die Faktoren Liquidität, Stabilität (Wiederstandsfähigkeit in konjukturell schlechteren Zeitet) sowie die Rendite. Diese stehen jedoch in einem Zielkonflikt zueinander.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
Liquidität
Gewinn = Nahrung einer Unternehmung / Liquidität = Atmung einer Unternehmung
Eine gesunde Liquidität
- macht die Unternehmung flexibler und gibt dem Management mehr Handlungsspielraum, um den langfristigen Fokus auf Marktchancen, Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit zu behalten
- verbessert die Liquiditäts- und Finanzierungskennzahlen, die von den Banken für die Einschätzung der Kreditwürdigkeit und der Festlegung der Konditionen verwendet wird
- erhöht die Kapitalrentabilität und damit die Attraktivität des Konzerns für Aktionäre und Investoren
- fördert die Profitabilität
Die interne Wertschöpfungskette mit den Funktionen Beschaffung, Produktion und Vertrieb bietet verschiedene Hebel um Liquiditätspotentiale zu erschliessen.
- Management von Roh-, Halbfertig und Fertigwaren (Verkürzung der Durchlaufzeit z.B. durch Just-in-Time-Anlieferungen oder durch bessere Bedarfsprognosen)
- gezielte Festlegung der Zahlungskonditionen (z.B. Skonto, Kreditlimitprozess, klar strukturierter Mahnprozess)
- Management der Lieferantenverbindlichkeiten optimieren (Begrenzung der Lieferantenzahl, umfassende Lieferantenbeurteilung). Es sollte gegenwärtig nur in dem Mass Einkaufsmaterialien bestellt werden, wie konkreter Bedarf vorhanden ist. Das steht aber häufig in Widerspruch zu wirtschaftlichen Bestellgrössen und ausgehandelten Mengerabatten. Lösungsansätze: Lieferant übernimmt Management des Lagerbestandes des Kunden und bleibt solange im Besitz der Ware, bis diese vom Kunden bezogen wurden. Mengerabatte lassen sich am einfachsten am Jahresende in einer Gesamtbetrachtung berechnen. Rechnungen werden erst nach 45 oder 60 Tagen bezahlt.
--> Collect early and pay late!
Absolute Kennzahl:
Nettoumlaufvermögen = Umlaufvermögen - kurzfristiges Fremdkapital
muss immer > 0 sein. Problem bei dieser ZahL: die Vergleichbarkeit mit anderen Firmen ist nicht möglich
Relative Kennzahl:
Liquiditätsgrad 1 = Flüssige Mittel x 100 / Kurzfristiges Fremdkapital
Richtwert: 15-35 %. Dieser Wert kann schnell schwanken. Ein tieferer Wert ist lebensbedrohlich. Bei einem höheren Wert hat die Unterhemung wahrscheinlich ein Renditeproblem. Diese Kennzahl ist nicht sehr wichtig.
Liquiditätsgrad 2 = (Flüssige Mittel + Forderungen) x 100 / Kurzfristiges Fremdkapital
Dies ist die wichtigste Liquiditätskennzahl. Dieser Wert muss immer mind. 100 % betragen.
Liquiditätsgrad 3 = Umlaufvermögen x 100 / kurzfristiges Fremdkapital
Die Vorräte sind sehr Branchenabhängig (bei DL-Betrieben ohne Vorräte besteht kein Unterschied zum Liquiditätsgrad 2). Bei produzierenden Betrieben gilt ein Richtwert von 125-150% als gut. Bei Warenhändlern wie Coop kann der Liquiditätsgrad auch 200-250% betragen. Dient vor allem als Sicherheitskennzahl für die Kredit gebende Bank.
Es ist unzureichend, nur die %-Werte zu betrachten. Auch das Verhältnis der verschiedenen Liquiditätsgrade ist wichtig. Z.B. ein hoher Liquiditätsgrad 2 kann auf ein schlechtes Debitorenmanagement hindeuten (hoher Liquiditätsgrad 3 --> Lagermanagement oder kein Vekauf). Hohe Zahlen können z.B. auch in der Uhren-Branche auftauchen; wo wenig kurzfristiges FK vorhanden ist (Barbezahlungen). Es handelt sich jedoch nur um Momentaufnahmen. Eine dynamische Betrachtung der Liquidität mittels Geldflussrechnung ist empfehlenswert. Die statischen Zahlen haben eine Mängel. Sie weisen z.B. keine keine saisonalen Schwankungen aus und zeigt keine Ursachen.
Stabilität
Intensität des Anlagevermögens = Anlagevermögen x 100 / Gesamtvermögen (Aktiven)
Diese Kennzahl ist sehr Branchenabhängig. Viel Anlagevermögen spricht nicht für viel Flexibilität und bietet grosses Risiko für anfallende Fixkosten (Unterhalt etc.). Auf der anderen Seite kann ein hohen Anlagevermögen durchaus Vorteile aufweisen, wenn es sich beim Anlagevermögen zum Beispiel um Grundstücke handelt, die in Zeiten steigender Immobilienpreise an Wert gewinnen. Ältere Unternehmungen haben gegenüber gleichartigen jüngeren infolge grösserer Abschreibungen eine geringere Anlageintensität. Trend geht zu mieten/leasen statt kaufen, outsourcing, verkaufen und zurück mieten.
Eigenfinanzierungsgrad = Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital
Richtwert: ca. 1/3. Bei Start ups, kleineren Familienunternehmen und konjunkturabhängigen Branchen eher etwas mehr sinnvoll, damit in "mageren" Zeiten nicht gleich der Konkurs droht. Bei Branchen mit wenig Risiko (konjunkturneutral) sowie grosse börsengehandelte Unternehmen ist etwas weniger auch ok (Aussenfinazierung einfacher). Eigenkapital ist teuer. Ein hoher Eigenfinanzierungsgrad relativiert andere Mankos (z.B. zu tiefer Liquiditätsgrad; Geld kann einfach aufgenommen werden). Ein hohes AV benötigt in der Regel auch ein höheres EK (Risiko). Allgemein ist festzuhalten, dass die Höhe des EK häufig das Resultat des vergangenen Geschäftsverlaufs, des Alter der Unternehmung und der Ausschüttungspolitik wiederspiegelt. Ein EK über 1/3 ist nicht schlecht; man darf ihn jedoch als konservativ charakterisieren und auf die Nachteile hinweisen.
Exkurs: Eigenkapital
Je mehr EK, desto mehr Stabilität!
Positive Eigenschaften: Kein fixer Rückzahlungszeitpunkt, Bonität (ohne EK kein FK), Verluste können mit EK aufgefangen werden, keine fixen Zinszahlungen, unabhängiger vom FK-Geber (bei Entscheidungen muss kein Bänker gefragt werden)
Negative Eigenschaften: EK ist massiv teurer als FK (Risiko für EK-Geber bei Konkurs; Steuerlast; --> je nach Land und Branche wird zum Fremdkapitalkostensatz eine Rendite von 4-6% dazugeschlagen), EK kann weniger flexibel und schnell angepasst werden
Eine höhere Verschuldung wirkt sich eindeutig negativ auf die Sicherheit aus. Unter Umständen kann aber durch den vermehrten Einsatz von Fremdkapital die Rentabilität des Eigenkapitals verbessert werden. Dies ist unter dem Leverage-Effekt bekannt:
- Die Rendite des EK wird umso stärker gesteigert, je höher der Fremdfinanzierungsgrad (sofern Fremdzinsen niedriger als Rendite des Gesamtkapitals)
- Umgekehrt besteht das Risiko, dass die Rendite des EK umso stärker gedrückt wird, je höher die Fremdfinanzierung, sobald die Rendite des Gesamtkapitals unter die Höhe des Zinsfusses für das Fremdkapital sinkt. Dies ist häufig bei Gewinnmarge-Verknappung in Rezessionsphasen oder in Zeiten steigender Zinsen der Fall.
Anlagedeckungsgrad 1 = Eigenkapital x 100 / Anlagevermögen
Richtwert: ab 60%. Weniger wichtig als Anlagedeckungsgrad 2. Gilt vor allem als Risikokennzahl (wie viele Fixkosten aus den Anlagen kann mit dem EK aufgefangen werden)
Anlagedeckungsgrad 2 = (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) x 100 / Anlagevermögen
Muss immer mind. 100% betragen. Auch goldene Bilanzregel oder Fristenkongruenz genannt. Falls die Deckung unter 100% bedeutet dies nicht den unmittelbaren Tod; das Risiko bei unvorhersehbaren Ereignissen ist aber immens.
Rendite
- Erfolg ist ein Zwischen- oder Endergebnis in der ER. Erfolg bezieht sich auf einen Zeitraum und ist eine absolute Zahl.
- Rendite ist eine relative Grösse. Sie gibt als Prozentzahl das Verhältnis zwischen einer Erfolgsgrösse und einer anderen Grösse an, von der angenommen wird, dass diese wesentlich zur Erzielung des Erfolgs beigetragen hat.
Man unterscheidet zwischen Kapitalrentabilität (Verhältnis zw. Ergebnisgrösse aus ER und Kapitaleinsatz aus Bilanz / Bsp. 1+2 unten) und Umsatzrentabilität (Verhältnis zw. Ergebnisgrösse aus ER und Umsatzgrösse aus ER / Bsp. 3+4 unten)
Eigenkapitalrendite (Return on equity ROE) = Reingewinn x 100 / Ø Eigenkapital
(Ø = Anfangsbestand + Endbestand / 2 ; in der Praxis wird die Kennzahl immer mit dem Endbestand berechnet ; daher muss in Prüfung gut gelesen werden was verlangt wird)
Richtwert: 10-15 %; abhängig vom Geschäftsrisiko. Bei wenig Eigenfinanzierung sieht die Rendite schnell gut aus; bei viel EK auch 8% bereits i.O. --> Muss deutlich über Zinsfuss für Fremdkapital liegen, da mehr Risiko
Gesamtkapitalrendite (Return on investment ROI) = (Reingewinn+Zinsen) x 100 / Ø Gesamtkapital
(in Praxis oft auch EBIT / Ø Gesamptapital ; die einzige Differenz sind die Steuern)
Je höher die Rendite; desto effizienter wird das Kapital eingesetzt. Die Gesamtkapitalrendite liegt in der Praxis zwischen dem Zinsfuss für das Fremdkapital und der Eigenkapitalrendite. Als Faustregel können etwa 6-10% betrachtet werden. Da die Wertschöpfung unabhängig von der Zusammensetzung des Kapitals gemessen wird, lassen sich mithilfe der Gesamtkapitalrendite auch Betriebe mit unterschiedlichem Eingen- und Fremdfinanzierungsverhältnis objektiv miteinander vergleichen.
Da die Gesamtkapitalrendite eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Effizienz der Unternehmenstätigkeit ist, entstand schon früh das Bedürfnis, durch weitere Kennzahlen Aufschluss über die Ursachen von guten und schlechten Renditen zu erhalten. Dies umso mehr, als einzelne Kennzahlen immer nur einen Teilaspekt der betrieblichen Wirklichkeit erfassen. So entstanden Kennzahlensysteme. Das bekannteste ist die DuPont-Pyramide http://www.betriebswirtschaft.info/1760.html
Betriebsgewinnmarge (Return on sales ROS) = Betriebsgewinn x 100 / Umsatz
Die Bruttogewinnmarge gibt Auskunft darüber, wie viel Prozent vom Umsatz nach Abzug des Warenaufwand verbleiben. Damit ist die Fähigkeit der Unternehmung sichtbar, Ihre Gemeinkosten zu decken und Gewinne zu erzielen. Strategie- (bei sehr hohem Umschlag ist auch ein kleiner ROS i.O.) und Branchenabhängig.
EBIT-Marge = EBIT/Umsatz
Mit der EBIT-Marge wird die Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung (Wertschöpfung) ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses gemessen. Dies ist für den zwischenbetrieblichen Vergleich sehr zweckmässig, weil keine Verfälschung durch unterschiedliche Kapitalstrukturren und damit verbunden Zinsaufwand stattfindet. Die EBIT-Margen sind sehr branchenspezifisch. Am besten wird die zeitliche Entwicklung der Kennzahl betrachtet.
Kritische Anmerkung: Renditekennzahlen basieren auf dem Gewinn. Gewinn kann beeinflusst werden (profit is an opinion).
Cashflow Ananlyse
Der Cashflow ist die aus der Geschäftstätigkeit erarbeitete Liquidität.
Die Kennzahlen basieren wo möglich auf dem operativen Cash Flow (falls dieser nicht bekannt ist auf dem Cash Flow für Praktiker).
- Cashflow-Marge: Cashflow/Umsatz*100
Zur Cashflowmarge gibts keine Richtwerte, diese ist sehr branchenabhängig. Sie ist Teil der Umsatzanalyse und gibt an, wie viel Prozent des Umsatzes unter dem Strich als Geldzufluss verbleibt
- Verschuldungsfaktor: Effektivverschuldung (Fremdkapital-FlüMi-Forderungen)/ Cashflow
Der Verschuldungsfaktor gibt an, wie viele Jahre der letzte Cashflow erarbeitet werden müsste, bis die Effektivverschuldung abbezahlt wäre. Werte bis 5 Jahre gelten aus Sicht von Kreditgebern als sehr gut. (Risikokennzahl)
- Cashflow/Investitions-Verhältnis = Cashflow/Nettoinvestitionen
Wenn diese Zahl > 100% bedeutet dies, das der Free Cash Flow positiv ist. Ein Wert unter 100% ist nicht gut, denn so müsste die Unternehmung für die Finanzierung der Investition entweder verzinsliches Fremdkapital aufnehmen oder gewinnberechtigtes Eigenkapital beschaffen.
Wirtschaftlichkeits- resp. Aktivitätskennzahlen
Viele dieser Kennzahlen hängen von den Gepflogenheiten der jeweiligen Branche ab. Zur Beurteilung eignen sich Branchenvergleiche. Bei der klassichen Berechnung für Debitoren, Vorräte und Kreditoren gibt es zu beachten, dass bei der Berechnung immer drei Formeln eine Gruppe bilden:
Debitoren
1. Berechnung des mittleren Debitorenbestandes: (Anfangsbest.+Endbest.)/2
2. Berechnung des Debitorenumschlags: Warenverkäufe auf Kredit/mittl. Debitorenbestand
3. Berechnung der Ø Debitorenfrist: 360/Debitorenumschlag
Vorräte
1. Berrechnung des mittleren Lagerbestandes:(Anfangsbest.+Endbest.)/2
2. Berechnung des Lagerumschlags: Warenaufwand/mittl. Lagerbestand
3. Berechnung der Ø Lagerdauer: 360/Lagerumschlag
Kreditoren
1. Berrechnung des mittleren Kreditorenbestandes:(Anfangsbest.+Endbest.)/2
2. Berechnung des Kreditorenumschlags: Wareineinkauf/mittl. Kreditorenbestand (Erschwerend kommt hier dazu, dass i.d.R. der Warenaufwand angegeben ist, für die Kreditorenfrist aber der Wareneinkauf massgebend ist. Warenaufwand + Lagerzunahme (od. - Lagerabnahme) = Wareneinkauf)
3. Berechnung der Ø Kreditorenfrist (-dauer): 360/Kreditorenumschlag