Internet
Internet und Kommunikation
Allgemein
Das Internet ist ein weltweiter Verbund von Computern und Netzen (Hosts), wodurch ein weltweiter Datenaustausch und elektronische Kommunikation möglich sind. Einzelne Rechner oder ganze Computernetze können verbunden werden. Das Internet befindet sich im kollektiven Besitz (private oder staatlichen Telekommunikationsunternehmen) und baut auf weltweite Standards. Dies ermöglicht die Vernetzung von unterschiedlichen Rechnern mit unterschiedlichen Betriebssystemen.
Das Internet ist weder durch Gesetze noch durch eine zentrale Leitung geregelt. Dennoch gibt es auch im Internet Grenzen: dort, wo strafrechtliche Normen verletzt werden. Gremien wie das IAB (Internet ARchitecture Board) versuchen, die Struktur des Netzes in einer gewissen Ordnung zu halten.
Geschichte
Die Idee entstand in der Zeit des kalten Krieges beim US-amerikanischen Militär. Während den 60er-Jahren versuchte man die Grossrechenanlagen zu vernetzen. Falls eine Anlage ausser Gefecht gesetzt würde, sollten die anderen trotzdem noch funktionieren und vernetzt bleiben und den Datenaustausch möglich machen.
1969 ARPANET. Vorläufer des Internets war betriebsbereit. Damit wurden 4 Universitäten vernetzt, die im Auftrag des Verteidigungsministeriums zu Weltraumprojekten forschten. 1970 Die ersten Universitäten und Labors kommunizieren innerhalb dieses Netzes. 1971 Das E-Mail entsteht. War ein ungeplantes Nebenprodukt. 1972 Im Rechenverbund sind 40 Rechner vernetzt. 1973 Entwicklung des Standards TCP/IP-Protokoll. Dieses zerlegt Daten in Pakete und versendet diese über das Internet. Den Weg finden die Daten über die individuellen IP-Adresse des Zielcomputers. Dort setzt das TCP die Datenpakete wieder zu einer Datei zusammen. Dank dieser noch heute gültigen Standards, ist der globale Austausch von Daten möglich. Dies gilt als Geburtsstunde des Internets.
1983 Das Netz wurde in einen zivilen und militärischen Teil (Milnet) getrennt. Der Begriff Internet ist ab sofort in Gebrauch.
1989 Am CERN wurde auf der Basis einer neuen Technologie namens Hypertext das World Wide Web entwickelt. Man hat nun die Möglichkeit über Hyperlinks von einem Dokument zum anderen zu wechseln. Erste Webseite von Tim Berners-Lee und Robert Cailleau. 1990 Nun ist das Internet auch für Privatpersonen und Firmen zugänglich.
1997 Das Internet zählt mittlerweile 10 Mio. Hosts.
2000 260 Mio. Menschen nutzen weltweit das Internet. Die leistungsstarken Verbindungen und Ressourcen wurden durch die öffentliche Förderung finanziert und verhalfen dem Internet zum Beinamen ‚Datenautobahn’.
2000 Die Internetblase platzt aufgrund übersteigerten Erwartungen in die Entwicklung von Web-Inhalten und –Anwendungen und in die Gewinne. Viele dotcom-Unternehmen mussten schliessen oder ihre Belegschaft massiv reduzieren.
2004 68% der Bevölkerung war in den letzten 6 Monaten online (weitester Nutzerkreis). 41% der Befragten nutzen das Internet täglich (heavy users).
2006 Bundesrat revidiert seine Strategie zur Informationsgesellschaft. Chancen und Gefahren der Informationstechnologie und der Wille einen digitalen Graben zwischen Internet-Usern und ‚Nonlinern’ zu vermeiden.
2007 Web 2.0 und Anwendungen wie Wikis, Poscasts oder Weblogs werden immer mehr beachtet.
Dienste des Internets
Der bedeutendste Dienst ist wohl das WWW. Dieses wird oft als Synonym für den Begriff Internet verwendet, ist aber eigentlich eine multimediale und hypertextfähige Anwenderoberfläche. Die Kombination mehrerer Webseiten zu einer gesamten Struktur (Webauftritt) heisst Web-Site. Die Webseiten werden von den Usern über einen Webbrowser betrachtet.
E-Mail: Entstehung 1971 als Nebenprodukt. Elektronische Post – Übermittlung in Sekundenschnelle. Multimediadateien können als Anlage mitgeschickt werden. Rund 80% der Users geben E-Mail als wichtigsten Dienst des Internets an.
Suchmaschinen: Google, Altavista, Lycos, Yahoo. Davon zu unterscheiden sind Kataloge, die den Inhalt des Internets redaktionell aufarbeiten.
Usernet bzw. Newsgroups: Die ‚schwarzen Bretter’ des Internets bzw. öffentliche Diskussionsforen zu bestimmten Themen und Fachgebieten.
Internet-Telefonie (Voice over IP, VoIP): Telefonieren über Computernetzwerke (Skype).
IRC (Internet Relay Chat) und Instant Massaging: Hier kann in Echtzeit mit anderen kommuniziert werden (chatten). Beim Instant Massaging werden die Teilnehmenden in Kontaktlisten verwaltet und es ist ersichtlich, wer online ist. Somit sind Textmeldungen, Videokonferenzen und auch Datentransfer möglich.
Zugangsvoraussetzungen zum Internet
Computer, Verbindungsgerät (Modem), Breitband-Datenleitung (TV-Kabel, DSL-Technolgie), Browser und Berechtigung bei einem Zugangsvermittler (Provider). Neue Technologien machen die Datenübertragung immer schneller und die Verbreitung von Multimediainhalten in hoher Qualität wird ermöglicht.
Mobile Computing (drahtlosen Zugang zum Internet von mobilen Endgeräten wie iPhone) entwickelt sich rasant. Diese Endgeräte verfügen bereits heute über vollwertige Browser, E-Mail-Software und Global Position System (GPS).
Browser (Microsoft Internet Explorer und Mozialla-Firefox Safari (Apple): ist ein multifunktionales Programm zum Navigieren im Web und zur Darstellung von Webseiten. Da die Darstellung nicht bei jedem Browser gleich erfolgt, sollte die Website vor der Online-Schaltung auf mehreren Browsern und deren Versionen getestet werden.
Der Internet Service Provider (ISP) stellt als Access-Provider die Zugänge zum Internet (gegen Gebühr) zur Verfügung, als Hostprovider Speicherplatz, als Backbone-Provider internationale Internetverbindungen und als Content-Provider auch Inhalte. In der Praxis trifft man oft auf Mischformen.
Technische Grundlagen
Adressierung im Internet:
Jeder Internetserver ist durch seine IP-Adresse eindeutig im Netz identifizierbar. Da die Zahlenkombination nicht anwenderfreundlich ist, wurden die Domains eingeführt: Umwandlung der IP-Adresse in Buchstaben und Wörter. Ein Nameserver ist ein Rechner im Internet, der Domain-Namen nach dem Domain-Name-System (DNS) in IP-Adressen umwandeln kann. Der DNS-Rechner verwaltet Listen mit registrierten Rechnernamen und den dazugehörigen IP-Adressen.
Domainname:
Hostname (www).Domain (Name).Top-Level-Domain (ch)
Für eine eigene Domain ist eine einmalige Anmeldungs- und eine jährliche Nutzungsgebühr zu entrichten. Eine Schweizer Domain kann unterwww.switch.ch gebucht werden.
Das Webkonzept
Das Internetkonzept beginnt bei den Überlegungen bezüglich Priorität und Umfang des Internetauftritts. Wichtig sind aber auch die Zielsetzungen oder Visionen des jeweiligen Unternehmens. Diese Zielsetzung ist Grundlage für die Planung des detaillierten Internetauftritts. Das Webkonzept somit Grundlage für das Briefing einer Internetagentur oder an einen Webpublisher. Gleichzeitig sollte ein Internetanbieter gesucht werden, welcher den Zugang und das Hosting der Internetseiten sicherstellt.
Die InternetnutzerInnen erwarten nicht nur einen Werbeauftritt, sondern Anwendungen, die weit über den Prospekt hinausgehen. Die verschiedenen Verwendungen lassen sich in folgende Kategorien einteilen:
- Information
- Kommunikation (Dialog)
- Transaktion
- Unterhaltung
Ausgangslage: Hier werden die unternehmensbezogenen Rahmenbedingungen festgehalten.
Zielsetzung definieren: strategische aber auch kurzfristig zu erreichende Ziele
Festlegung der Strategie: Diese umfasst die Leididee des Internetauftritts, Zusatznutzen, Gestaltungsgrundsätze (CD), Kommunikationsstrategie und die strategischen Schlüsselwörter.
Entscheid bezüglich Bestellungs- und Bezahlungssystem muss hier bereits gefällt werden. Vielen Banken und Firmen bieten zur Datenübertragung eine verschlüsselte Verbindung an (Schloss in der Statuszeile ist zu sehen und in der Adresszeile erscheint anstelle http ein S für Secure = https).
Budgetposten
Folgende Budgetposten müssen beim Konzipieren einer Webseite berücksichtigt werden:
- Projektleitung, Beratung, Koordination (CHF 2'000)
- Programmierung (CHF 1'000 – 2'000)
- Produktion Grafiken, Screendesigns (CHF 500 – 2'000)
- Produktion Inhalt (CHF 2'000 – 15'000)
- Übersetzung Inhalt (CHF 200 – 250 / Stunde?)
- Aufsetzen Content Management System (CMS) (CHF 1'000 – 2'000)
- Technische Infrastruktur, Provider
- Promotion
- Pflege und Weiterentwicklung (CHF 2'000)
- Reserve, Sonstiges (CHF 1'000)
- Erfolgskontrolle, Webstatistiken und Konsequenzen daraus (CHF 500 – 2'000)
Phasen eines Webkonzepts
Diese lassen sich in folgende Teilbereiche einteilen:
1. Projektstart und Strategieentwicklung
Definition oder Analyse (Situationsanalyse):
Analyse des eigenen Unternehmens im Hinblick auf Ressourcen, Kommunikation, Erwartungen, bestehender Auftritt, CD, Rahmenbedingungen, Budget ( intern)Konkurrenz, Markt, Kunden und deren Bedürfnisse, Einstellungen zum Medium, Nutzungsverhalten. Umweltanalyse mit Schwergewicht Informationstechnoligen und Informationsgesellschaft ( extern / Transaktionsumwelt)Detaillierte Definition des Internetauftritts: richtet sich bei kommerziellen Internetseiten nach den Grundsätzen der Unternehmens- und Marketingkommunikation. Ein Unternehmensporträt, eine Übersicht der Produkte, Informationen über die Positionierung des Unternehmens oder einzelner Produkte, das Ansprechen von Bedürfnissen oder Kaufkriterien sowie eine Aufforderung zum Handeln (bestellen, antworten, Offerte anfragen). Zum Konzept gehört ein Massnahmenplan mit Terminen und Verantwortlichen. Danach werden die Detailmassnahmen zur Umsetzung der Strategie festgehalten. Ebenfalls wird ein detailliertes Budget mit allen Kostenpunkten erstellt. Die zum Schluss definierten Kontrollmassnahmen definieren die Erfolgskriterien des Webauftritts.
Verantwortlichkeiten:
Die Gesamt- und Teilverantwortlichen werden definiert. Für den Aufbau und die Pflege der künftigen Online-Aktivitäten empfiehlt es sich ein kontinuierlich arbeitendes Projektteam (kommunikativer Lead) sowie eine Online-Redaktion zu etablieren. Sinnvollerweise in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit/Corporate Communications anzugliedern.
Projektmanager – sammelt Informationen zum Projektvolumen, Budget, Inhalt und Zeitplan.
IT-Verantwortliche – muss möglichst früh in den Konzeptions- und Entwicklungsprozess integriert werden. Er analysiert die technische Infrastruktur des Unternehmens, die technischen Anforderungen an das Projekt, Risiken und Machbarkeit.
Online-Spezialisten, Werbe- und Kommunikationsagenturen sowie Internetdienstleister orientieren sich oftmals an technischen und optischen Möglichkeiten. Hier sollten Partner beigezogen werden, die ein Verständnis für einen gesamthaft angelegten, integrierten Kommunikationsprozess haben. (Mögliche Berater: Kommunikationsagentur für Beratung, Konzeption, Redaktion, Dialogmanagement / Internetagentur für Konzeption, e-Business, Programmierung, Entwicklung / Multimediaagentur für Multimedia-Content / Service Provider für technische Voraussetzungen)
Designer, Art Director, Creative Director – orientiert sich über die Rahmenbedingungen für die Gestaltung.
Konzept- und Strategie-Verantwortlicher – fragt nach Strategien, Zielen, Geschäftsprozessen und der Integration in die Unternehmenskommunikation.
Technische Infrastruktur:
Der IT-Verantwortliche klärt die Fragen nach Hardware, Software und Datenhaltung. Wenn auf der Webseite allenfalls eine Produktsuche eingerichtet wird , Kundendaten verwaltet oder eine Personalisierung eingerichtet wird, müssen die Datenbanken verknüpft werden. Folgende Punkte müssen geklärt werden:
- Soll intern eine Plattform eingerichtet werden?
- Bestehende technische Infrastruktur
- Technische Anforderungen an das Projekt (bspw. sollen externe Webanwendungen eingebunden werden?)
- Periodizität der Aktualisierung?
- Sind externe technische Partner notwendig?
- Registrierung der Internetadresse sowie ähnlich lautende URL (wegen Verwechslungsgefahr) via Switch oder Provider
- Sind die Copyrights abgeklärt?
- Welchen Internet Provider wird gewählt? Von welchem Webserver aus wird die Webseite aufgeschaltet? Interne oder externe Lösung wählen?
Ziele und Zielgruppen des Projekts:
Zuerst wird das Nutzungsverhalten der Zielgruppe abgeklärt. Das Internet kann ein weltweites Publikum erreichen. Es ist jedoch zu empfehlen, sich auf wenige klar definierte Zielgruppen mit klaren Leitzielen auszurichten.
Agenturbriefing:
Zuerst müssen alle intern verfügbaren Informationen zum Projekt zusammengetragen werden, bevor eine Agentur eingeladen wird. Diese Infos werden zu einem Agenturbriefing zusammengestellt. Mehrere detaillierte Offerten bei den Agenturen einholen und bei grösseren Projekten zu einer Konkurrenzpräsentation (Pitch) einladen. Diese sind seitens Agentur meist nicht konstenpflichtig.
Inhalte des Agenturbriefings: (Script S. 10)
Vorstellung des UnternehmensGrösse und Struktur, Geschichte und Kultur, Branchen und Märkte, Produkte und Leistungen, Philosophie und Strategie, zentrale Unternehmensziele, USP, Marktstellung, Image
Aufgabenstellung / Projekt
- Kontaktpersonen: Entscheidungsträger, Initiator, alle Ansprechpersonen
- In welcher Phase befindet sich das Projekt?
- Bisherige Erfahrungen des Unternehmens: Erstauftritt, ReDesign, Zusatzlösung, Shop
- Integration Website in das bestehende oder geplante Kommunikationskonzept
- Geplante Online-Kommunikationsmassnahmen
- Zentrale Motiv des Projekts: Konkurrenzdruck, Imageverbesserung, Ergänzung Kommunikationsauftritt, neue Wege via Online-Shop
- Navigation: Suchbaum/Sitemap bis auf die 2. Ebene abgebildet
- Positionierung und Vision
- Zielgruppen des Webauftritts: Bisherige Kunden, Neukunden, Investoren, Mitarbeitende, Politiker, Medien, Meinungsbilder
- Erste Idee über Inhalt und Funktionen
- Welche Konkurrenzauftritte gefallen/missfallen in besonderem Masse?
- Gestaltungsrichtlinien: Existiert ein CD oder wird dies neu generiert?
- Erfolgskriterien: Umsatzsteigerung, Imageverbesserung oder hohe Nutzungszahlen
- Situative Voraussetzungen: Internet-Erfahrung der Beteiligten, technische Voraussetzungen, finanzielle und zeitliche Ressourcen
2. Kreation und Umsetzung
In Zusammenarbeit mit der Agentur wird hier die ‚Main Idea’, das Leitmotiv der Website entwickelt. Der für den Inhalt verantwortlicher Konzepter erstellt ein Grobkonzept, die Designer entwickeln ein Basislayout, das sich am CD orientiert, und der Techniker beschreibt die technischen Anforderungen und Spezifikationen.
3. Entwicklung
Das inhaltliche, visuelle und technische Grobkonzept ist nach einigen Korrekturläufen abgesegnet. Der Inhalt (Content) ist erstellt und wird allenfalls übersetzt. Das Grobkonzept wird zum Feinkonzept, das alle Details der Anwendung aus inhaltlicher Sicht beschreibt. Die Navigation wird bis zur letzten Ebene und zum letzten Link dargestellt. Die Designer überführen das Basislayout in ein visuelles Konzept und definieren die einzelnen Seitenansichten. So entsteht das Masterlayout mit verschiedenen Templates (Vorlagen), die für die Website verwendet werden. Hier entsteht meistens bereits ein Prototyp (Alpha Version), den man auf seine Benutzerfreundlichkeit testen kann. Leichte Änderungen lassen sich in diesem Stadium noch vornehmen.
4. Produktion
Die definitiven Inhalte und Bilder werden in die Seiten eingegeben. Die Entwickler programmieren und integrieren spezielle Anwendungen. Danach steht die erste Beta-Version zum internen Test bereit.
5. Test
Die Beta-Version wird zuerst von der Agentur geprüft, vor allem auf die Kompatibilität mit verschiedenen Browsern. Via Testserver wird die Website dem Kunden zur Testphase zur Verfügung gestellt und danach die letzten Änderungen vorgenommen.
6. Freigabe, Onlineschaltung, Launch
Nach dem OK des Kunden, wird die Website vom Testserver auf den Live-Server überspielt. Bei Schulungsbedarf (Bedienung eines Redaktionssystems oder eines umfassenden CMS) wird die Agentur diese vornehmen. Am Projektschluss findet oftmals ein Review statt, wobei man sich ein letztes Mal mit der Agentur trifft, um Anregungen und Kritik auszutauschen.
Die Support-Infrastruktur ist definiert. Die Website wird in allen relevanten Suchmaschinen und Internetverzeichnissen eingetragen. Die Meta-Tags (siehe Script Seite 37) in den Quellcodes sind programmiert.
Online-Promotion
- Eintrag in relevante Suchmaschinen- und Internetverzeichnisse
- Gratisplatzierung von Links
- Programmieren der Meta-Tags in den Quellcodes der HTML-Seiten
- Entwickeln einer Bannerkampagne
- E-Mail-Footer erstellen
Offline-Promotion
- alle eigenen Publikationen mit der URL versehen
- Mailing an alle relevanten Zielgruppen
- Lancierungsevent, Präsentation bei den wichtigsten internen und externen Zielgruppen
- Kurze Pressemitteilung
7. Updates, Erfolgskontrollen
Die Inhalte der Website müssen stets aktuell sein. Deshalb ist wichtig regelmässige Updates durchzuführen, entweder mit Unterstützung der Agentur oder mittels eines Redaktionssystems.
Die Erfolgskontrolle im Online-Marketing ist dank umfangreichen Auswertungen der gehosteten Websites möglich. Diese werden von Internet Service Provider zur Verfügung gestellt. Die Nutzungsvorgänge werden im Logfile protokolliert. Darin enthalten sind die IP-Adresse des anfragenden Rechners, das Datum und die Uhrzeit des Zugriffes, den Namen und das Dateiformat der abgerufenen Objekte sowie die übertragene Datenmenge.
Damit können folgende Fragen/Punkte geklärt werden:
- Anzahl Users pro Monat? (Unterscheidung unique user – einmalige Besucher – und wiederkehrenden Users
- Zahl der Seitenabrufe
- Wie lang hält sich der User auf der gesamten Webseite auf?
- Welche Seiten sind am beliebstesten? Welche werden beim User in die Favoriten aufgenommen?
- Wie werden bestimmte Tools genutzt?
- Was wird heruntergeladen? Welche Downloads werden gestartet?
- Über welche Wege kam der User auf die Website? Welche Suchbegriffe (keywords) wurden verwendet?
- Woher stammen die Users?
Grundlagen Webdesign
Bildformate: GIF (Graphic Interchange Format) und JPEG (Joint Photographic Expert Group) werden von jedem modernen Browser unterstützt. Diese beiden Formate beherrschen die Komprimierung von Bildinformationen und damit die Verkleinerung der Bilddateien sehr gut.
GIF: Geeignet, um Grafiken und Bilder mit grossen, einfarbigen Flächen zu komprimieren, wie z.B. Logos mit einem geringen Grafikanteil. Format unterstützt max. 256 Farben. Möglichkeit GIF-Dateien zu animieren wird oft genutzt.
JPEG: Unterstützt 16 Mio. einzelne Farben. Geeignet für Fotos und Grafiken mit sehr vielen Farben. Je höher die Komprimierung aber ist, desto ungenauer werden die Bilder dargestellt.
Wichtig: Es sollte trotz schnellen Internetverbindungen auf überflüssige Bilder, Grafiken oder Text verzichtet werden.
Online-Bilder müssen mit den Bildangaben wie Copyright, Fotograf untrennbar verknüpft werden. Bildagenturen stützten sich meist auf den ITPC-Standard. Pressebilder sollte deshalben mit ITPC beschriftet werden. Bildmaterial wird im Online-Fotoarchiv zum Download zur Verfügung gestellt. Dieses wird in komprimierter Form als JPEG wie auch im Printformat mit einer Auflösung von 300 dpi bereitgestellt. Das Archiv sollte direkt vom Pressecorner erreichbar sein.
Sound und Animation
Aufgrund langer Ladezeit (Performance) müssen Töne angekündigt werden. Ein weiterer Grund für die Ankündigung ist die Tatsache, dass sehr oft am Arbeitsplatz gesurft wird – somit können
Überraschungen vermieden werden.
Animationen sind gut einssetzbar, um Sachverhalte zu erklären, welche der Mensch durch bewegte Bilder besser verstehen kann. Die Aufmerksamkeit wird durch die Animationen gefesselt (Bsp. Werbebanner), die Users werden jedoch auch von anderem abgelenkt.
Barrierefreiheit
Barrierefreie Gestaltung von Websites bedeutet, dass die Inhalte allen Internetnutzern (inkl. Menschen mit Behinderungen) zugänglich sind sowie gelesen und verstanden werden können. Öffentlich-rechtliche Organisationen und Einrichtungen sind durch das Behindertengleichstellungsgesetz dazu verpflichtet. Die Schweizer Stiftung ‚Zugang für Alle’ setzt sich dafür ein und zertifiziert vorbildliche Websites (Informationen unter www.label4all.ch)
Elemente einer Websit und einige Fachbegriffe (S. 14)
Navigation: Hauptnavigation beinhaltet alle Navigationspunkte, de einen Zugang auf die Inhalte der Website ermöglichen. Metanavigation enthält übergeordnete Funktionen, die das Navigieren innerhalb der Website erleichtern, wie Search, Kontakt, Hilfe, Sitemap etc.
Sitemaps: Stellen die Inhaltsstruktur im Überblick dar. Aus diesen Sitemaps wird die Navigation entwickelt. Die Unterrubriken sollten klar aus der Baumstruktur hervorgehen.
Kurze, aussagekräftige Begriffe sind hier gefragt. Statische und dynamische Inhalte sowie verschiedenste Inhalts- und Funktionsbereiche wie Tools, Spiele, Foren sind speziell zu kennzeichnen und die Sitemaps mit einer Legende zu versehen.
Seitenraster: Dieser definiert das Grundlayout für alle Templates und die konstanten Elemente der Website, damit diese auf allen Seiten in gleicher Form erscheinen sollen. Er legt die grobe Einteilung fest.
Template: Ist eine Mustervorlage für Seiten, die den gleichen Aufbau haben.
Container: Ist ein Teil der Website und setzt sich aus mehreren Modulen (wie Teasers, Links etc.) zusammen. Siehe Abb. Script Seite 15.
Homepage: Startseite aus dem WWW, die einen Browser als erstes ansteuert und auch die erste Seite eines beliebigen Angebotes im WWW.
Cookie-Technik: Der Web-Server hinterlegt Informationen auf dem Computer des Anwenders (Nutzung, Passworte, Namen). Beim nächsten Aufruf eines solchen Web-Servers werden die für ihn gültigen Daten aus der Cookie-Datei übertragen.
Plug-Ins: Computerprogramm, das als Ergänzung in ein anderes Computerprogramm oder Website eingefügt wird.
Weitere Fachbegriffe: siehe Buch ‚Medienarbeit im Netz’ ab Seite 176.
Strukturierung einer Website
Dies ist die grundlegende Voraussetzung für die Organisation der Inhalte und damit deren funktionales Grundgerüst. Sie ist die Basis für die Gliederung der Information und die Gestaltung der Navigation. Visuell lässt sich die Struktur als Fluss- oder Baumdiagramm darstellen. Wichtig ist, dass aus der Struktur und deren Bezeichnung deutlich hervorgeht, um welche Inhalte es sich bei der einzelnen Seite oder Kategorie handelt. So ist eine intuitive Benutzerführung und Navigation gewährleistet.
Content Management System (CMS)
Das CMS ist ein Programm zur Verwaltung von Inhalten und wird als datenbankgestützte Client-/Serverlösung verwendet. Man gibt Daten an den Server weiter, dieser speichert sie in der Datenbank und stellt die Daten wieder zur Verfügung.
Bei statischen Websites ist der Webmaster ständig präsent, da jede einzelne Seite von Hand geändert oder neu geschaffen werden muss (Layoutänderungen). Dynamische Websites hingegen basieren auf Datenbanken. Sie können von technisch nicht versierten Mitarbeitern abgerufen und bearbeitet werden. Sicherheitsstufen können eingebaut werden, damit Mitarbeiter nur auf die für ihn bestimmten Bereiche des CMS gelangt. Die technische Grundlage für dynamische Webseiten ist ein CMS.
Mit CMS wird die Site entwickelt und später auch gepflegt. Die Inhalte, Navigations- und Gestaltungselemente werden getrennt eingespeist und können unabhängig bearbeitet werden. Somit muss nicht jede einzelne Seite von Hand programmiert werden.
Die in den Templates eingegebenen Inhalte werden in der Datenbank gespeichert und durch den Server ins Web übertragen.
Marktübersicht von CMS-Angeboten: www.contentmanager.de
Web 2.0
Der Begriff ist 2004 in einer Brainstorming-Session des Verlegers Tim O’Really entstanden und versucht neue Tendenzen und Anwendungen des Internets zusammenzufassen. Kernpunkt: Verwendung neuer Technologien und erweiterte Partizipation der Nutzer. Der Begriff Web 2.0 beschreibt eine neue Wahrnehmung und Nutzung des Internets. Hauptmerkmal ist eine Umkehrung des Informations-Flusses. Die Nutzer können nun nicht nur Inhalte abfragen, sondern diese auch erstellen und bearbeiten (Bsp. Wikipedia, Blogs, YouTube etc.)
Die Bedeutung von Web 2.0 für die Unternehmenskommunikation lässt sich in folgende Dimensionen einteilen:
- Schlagwort Web 2.0: wichtig für PR-Leute ist, die Veränderung im Nutzungsverhalten verschiedener Rezipienten und Multiplikatoren zu beobachten, relevante Trends zu erkennen und in der eigenen Kommunikation zu berücksichtigen.
- Mitmachen: Know-how aneignen, Blogs lesen, Web-Monitoring betreiben, neue Anwendungen testen und prüfen, ob deren Einsatz auch zur eigenen Kommunikations-Strategie passt.
- Abonnieren: Web-Inhalte via E-Mail oder RSS-Feed abonnieren. Anstatt dass diese Empfänger die Informationen recherchieren und bookmarken (Pull-Verfahren), werden die ausgewählten, abonnierten Infos gesendet (Push-Verfahren).
- Googeln: Ist als eigene Zielgruppe zu betrachten, mit eigenen Kom-Zielen, Botschaften und Massnahmen.
- Austauschen: Verlinkung der Seiten, Kommentare zu Beiträgen, Empfehlungen, Austausch von Inhalten. Deshalb ist hier das Monitoring sehr wichtig.
- Bild und Ton: Web 2.0 kennt kaum multimediale Grenzen. Bewegte Bilder und Töne können mittlerweile erschwinglich in guter Qualität produziert werden. (Video-) Podcasts, Corporate TV etc.
- Veränderung der Machtverhältnisse: Web 2.0 verändert die Machtstrukturen. Heute können alle Videobotschaften über Portale wie YouTube oder Clipfish verbreiten so auch Beiträge in Weblogs oder Foren.
Weblogs
Weblogs oder Blogs sind Tagebücher im Netz. Persönlichgefärbte Webseiten mit hohem Bindungspotenzial für Spezialinteressen. Weltweiter Blog-Dienstleister www.technorati.com zählt im Frühling 2007 insgesamt 70 Mio. registrierte Weblogs (2600 aktive Blogs in der CH). Weltweit werden täglich 120 000 neue Weblogs registriert.
Das Internet bietet ein basisdemokratisches Kommunikationswerkzeug. Niemand kontrolliert die Qualität.
Faktoren, die einen Weblog auszeichnen:
- Selektiv: Es geht um ein eng eingegrenztes Thema, das ein eng definiertes Zielpublikum als Interessensgemeinschaft an sich bindet.
- Subjektiv: Einträge sind persönlich gefärbt, subjektiv kommentiert. Persönliches muss einfliessen.
- Schnell: Mindestens wöchentlich, eher öfter aktualisiert mit neuen Einträgen.
Formale Eigenschaften:
- Chronologisch: Der aktuellste Eintrag ist zuoberst. Zurückliegende Einträge werden archiviert.
- Vernetzt: Links zu Webseiten oder Weblogs sind wichtig. Diese Vernetzung wird in den Einträgen selbst und in den Kommentaren gepflegt.
- Interaktiv: Austausch mit Besuchern wird gesucht. Kommentarmöglichkeit besteht und die Kommentare werden gelesen und rückkommentiert Dialog.
Thematisch gesehen, gibt es zwei Hauptbreiche, in die sich aktuelle und kommende Weblog-Variationen einteilen lassen (Script Seite 21):
Kampagnen-Blogs
- Krisen- und Change-Blog
- Wahl-Blog
Themen-Blogs.
- Unternehmens-Blog
- CEO-Blog
- Internes Team-Blog
- Marken-Blog
- Service-Blog
- Fach-Blogs
Weblog und Medienarbeit (ab S. 21)
Hinter den Weblogs stehen Persönlichkeiten mit pointierten Meinungen mit dem Willen diese zu veröffentlichen. Blogger sind Meinungsbilder mit einem sehr spezifischen Publikum.
Bei der Begegnung mit Bloggern sind einige Eigenheiten zu berücksichtigen (Details Script).
Wikis
Sind sehr einfache Netz-Datenbanken. Gepflegt werden sie von zahlreichen Autoren mit einem Minimum an Koordination.
Ward Cunningham hat 1995 das erste Wiki programmiert. Das Erfassen von Inhalten sollte bei dieser Datenbank schnell (auf hawaiianisch Wiki-Wiki) erfolgen. 2001 startet die mittlerweile grösste Online-Enzyklopädie Wikipedia. Das Potenzial in der weltweiten Vernetzung von freiwilligen Autoren ist riesig.
Die Grundmerkmale (S. 22) sind Voraussetzung.
Wikiquote (für Zitate) und Wikitravel (für Reisen) sind zwei Beispiele von Zusatzprojekten.
Für die Unternehmenskommunikation ist es wichtig, Wikis in das Monitoring aufzunehmen.
Podcast – Audio und Video für unterwegs
Wortkreation stammt aus iPod und Broadcast. Podasts ermöglichen die Verbreitung von multimedialen Inhalten übers Internet. Sie sind interaktiv und medienübergreifend (Crossmedial). Sie werden als Serie vom Publikum abonniert und sind grundsätzlich kostenlos.
Multimediale Podcast-Inhalte:
- Audio
- Video
- Enhanced (Ton und Standbilder)
- PDF-Dokumente
- PowerPoint-Präsentationen
Mit RSS-Feeds wird das individuelle Abonnieren des Podcasts möglich. Neben privaten Podcastern und traditionellen Medienunternehmen setzen heute auch immer mehr Unternehmen auf den Einsatz von Podcast (Corporate Podcast).
RSS – Webinhalte anbieten, abonnieren, lesen
Bildet die Grundlage für viele Web 2.0 Anwendungen. RSS steht für ‚wirklich einfaches Syndizieren’, d.h. Inhalte sollen möglichst einfach von einer Plattform auf die andere übertragen werden. Sie sind so standardisiert, dass man den Inhalt nur einmal erfasst und er trotzdem auf verschiedensten Webseiten zu sehen ist.
Der neue Eintrag auf einer Website, im Weblog oder Mediencorner (Medieninformationen) wird automatisch allen Feed-Abonnenten zugestellt.
Tags – der elektronische Merkzettel
Kann man sich als persönliche Etiketten vorstellen, die an Internet-Inhalte geheftet werden und die Inhalte werden somit bezeichnet. So wird ermöglicht, dass diese über die Stichworte ausgewählt, vernetzt und ausgetauscht werden können. Dieses Vorgehen nennt man ‚Social Bookmarking’. Ziel ist es einfacher und zielgerichteter im Netz zu recherchieren. Die Datenmenge soll vom User besser und nach seinen persönlichen Interessen geordnet überschaubar sein.
Auch die Medienschaffenden filtern zunehmend die für sie wichtigen Infos über Tags. Damit die Redaktionen erreicht werden, sollten die Inhalte immer mit treffenden Stichworten verknüpft werden.
Massiv Multiplayer Online Games (MMOG)
MMOG sind Computerspiele, die online in virtuellen Welten gemeinsam mit anderen gespielt werden. Bsp. Second Life, World of Warcraft Warrior. (Details Script Seite 24)
Gründe für einen Auftritt in Second Life für Unternehmen:
- Prototyping: Es werden Räume geschaffen, in denen neue Produkte getestet werden.
- Mass-Customation: Angebot von individualisierten Produkten (Bsp. T-Shirts), welche bei Gefallen in physischer Form ausgeliefert werden.
- vShopping: Virutelle Läden dienen der Produktpräsentation und sollen ein ‚echtes’ Shoppinggefühl hervorrufen.
- Virutelle Meetings: Nachbildung realer Konferenzen, Meetings, Vorlesungen
- Branded Entertainment: Schaffung von Entertainment Umgebungen mit Musik-, Sport- und Spielveranstaltungen oder die Nachbildung einer beliebten Fernsehserie mit Interaktionsmöglichkeiten.
Internet, Intranet und Extranet
Der Entwurf von Intranetsites ist mit demjenigen von Internet-Websites weitgehend identisch. Dennoch unterscheidet man Intranetdesign von Internetdesign, da diese zwei völlig unterschiedliche Informationsräume sind. Andere Zielsetzungen, Anwender und technische Bedingungen.
Intranet
Dieses ist vielseitig anwendbar: (interne) Kommunikation, Zusammenarbeit (Kollaboration, Prozesse) und Informationen (Dokumentenmanagement, News, Handbücher). Immer öfter werden Wiki-Lösungen für das Knowledge-Management genutzt. Hierbei werden die Inhalte von den Mitarbeitern selber geschrieben und editiert.
Vorteile:
- Informationen sind weltweit abrufbar
- Ein Blick über den Zaun, um zu sehen, was und wie die anderen es machen, wird vereinfacht.
- Synergien werden besser erkannt und genutzt
- Anstelle von Rundschreiben, kann in einem E-Mail ein Link verschickt werden. neuer Produktkatalog verfügbar.
- Datenbankabfragen oder Applikationen sind möglich
- Knowledge-Management, Einkaufs- und Kundendatenbanken
- Interner Bestellverkehr
- Integration von Telearbeit (Mitarbeiter arbeitet teilweise ausserhalb des Gebäudes)
- Mitarbeitende können sich von extern auf den Firmenrechner einwählen.
- Bildschirmtelefonate, Videokonferenzen via Intranet
- Weltweite Zusammenarbeit bei Projekten
- Freie Ressourcen lassen sich standortunabhängig besser nutzen.
Vorgehen
Das Intranetdesign sollte mit der Person aus der IT-Abteilung, die sich mit der gewöhnlichen Systemgestaltung der Firma auskennt, besprochen werden. Wichtig, dass das Design für alle Abteilungen durchführbar ist. Verantwortliche Intranetprojekt und IT-Abteilung sollten sich fortlaufend austauschen, damit Neuerungen und Updates bekannt sind.
Ein Intranet sollte folgende Funktionen beinhalten:
- Inhaltsverzeichnis
- Suchfunktion
- Aktuelle News über die Firma und ihre Mitarbeiter: Laufend aufdatierte Newsletter auf der ‚Homepage’ des Intranets ersetzen die Flut von Ankündigungen, Memos und Mitteilungen via E-Mail.
Extranet
Ist die Erweiterung des Intranets, das auch für externe Nutzer wie Geschäftspartner, Agenturen oder Kunden mit besonderer Zugriffserlaubnis den Zugang für im Voraus definierte Unterbereiche des Intranets öffnet. Somit kann auf gemeinsame Daten oder Produktinformationen zugegriffen werden. Ebenfalls Druckereien haben die Möglichkeit, Elemente des CD herunter zu laden, was das Hin- und Hersenden von Dateien erübrigt.
Zudem können Kommunikationsrichtlinien, CD-Manual, Templates, Logos, Fotodatenbanken, weltweit gültige Pressemitteilungen usw. in einem speziellen Extranet platziert werden.
Erfolgreiche PR im Netz
Allgemein
Internet ist eine Ergänzung der traditionellen PR. Kommunikation bedeutet dabei gegenseitige Informationsvermittlung mit dem Ziel der Verständigung. Der Rezipient hat die Möglichkeit als Sender und Empfänger zu fungieren.
Eine erfolgreiche Online-Kommunikation setzt eine sorgfältige Planung, Konzeption und Abstimmung der zur Verfügung stehenden Online-Instrumente voraus. Auch die Online-Kommunikation ist Bestandteil der integrierten Unternehmenskommunikation.
Im Internet fliessen alle Kommunikationsinstrumente wie Werbung, Verkaufsförderung und PR zusammen. Ein optimaler Mix aus Off- und Online-Instrumenten ist zu empfehlen. Dank der Multimedialität können verschiedene Medien eingebunden werden: Texte, Fotos, Grafiken, Animationen, Video, Sound. Online-Übertragung einer GV, Firmenpräsentation, Webcams, Bestellvorgänge usw.
Sonderfall Krisenkommunikation: Online-Kommunikation sollte unbedingt im Vorfeld in ein Krisen-PR-Konzept einbezogen werden.
Die Fehler in der E-PR
E-PR muss auch strategisch geplant werden. Man muss sich stets im Klaren sein, welche Ziele mit dem Webauftritt verfolgt werden:
- Fehlender Mehrwert
- Broschüren und Produkteinformationen nur digitalisiert darstellen
- Wenig Fachwissen und Vertrautheit mit dem Medium. Nicht nur technisches Know-how, sondern auch die Medien beherrschen.
- Positive Synergien und Wechselwirkungen zwischen einzelnen Medien werden nicht erkannt und somit nicht genutzt.
- Informationsbedürfnis der Users werden zuwenig berücksichtigt.
- Webauftritt wird nebenbei und ohne ausreichende Fürsorge gestaltet.
Online-Medienarbeit
Der Online-Auftritt ist die beste Gelegenheit, den nach Informationen suchenden Medienschaffenden schnell und einfach zusätzliches Material zu bieten – Medienmitteilungen, Medieninformationen, Bilder, Fotos etc. Der direkte Kontakt mit den Medienschaffenden sollte unbedingt genutzt werden.
Der Medienbereich sollte auf der Startseite gut sichtbar platziert werden und ohne grössere Beschränkung zugänglich sein. Die Rubrik sollte auf der Homepage (Leitseite) wie auch auf den anderen Seiten mit einem Navigationselement gekennzeichnet sein. Anmeldung und Passwort sind unter den Medienschaffenden nicht beliebt.
Wichtig:
- Jede einzelne Seite muss als URL direkt aufrufbar sein (direkte Links mailen, Erwähnung in Berichten)
- Kontaktlink sowie die Volltextsuche sollte in der Metanavigation immer sichtbar sein.
- Inhalt muss immer aktuell sein. Neuste Einträge zuoberst/zuerst ersichtlich.
- Archiv mit älteren Meldungen, Sortierung nach Datum, aussagekräftiges Schlagwort
- Gute Suchfunktion
- Medienmitteilungen sollten zum Downloaden angeboten werden.
Informationen über das Unternehmen und zu ihren Produkten und Dienstleistungen. Ein Unternehmensprofil und die wichtigsten Produkte-Informationen sollten im Mediencorner angeboten oder prominent verlinkt werden. Dies natürlich in verschiedenen Sprachversionen zur Verfügung stellen.
Medienkalender: Enthält sämtliche Messebeteiligungen, Medienkonferenzen, Workshops und andere Veranstaltungen des Unternehmens.
Bildmaterial: Firmenlogos, Bilder eines Top-Managers – in einem guten Medienbereich dürfen Bilder nicht fehlen. Hierzu gehört eine aussagekräftige Bildunterschrift, Verweis auf die Quelle bzw. Bildagentur und Hinweis, ob das Bild honorarfrei verwendet werden darf. Bilder stehen als JPEG oder GIF zum Anschauen (72 dpi) und als Druckversion mit 300 dpi-Auflösung zur Verfügung. Es muss ersichtlich sein, in welchem Format und in welcher Dateigrösse bzw. mit welcher Auflösung/Pixelzahl die Fotos geladen werden können.
Kontaktdaten: Sind das Wichtigste des ganzen Medienbereichs. Konkrete Ansprechpartner mit Funktion, E-Mail-Adresse, Telefon- und Faxnummer sowie Bild und komplette Anschrift müssen ersichtlich sein.
Regelmässige Informationen: Angebot für die regelmässige Zustellung von Informationen sollte im Medienbereich enthalten sein. Newsletter, RSS-Feeds (Schwerpunktthemen abonnieren), automatische Zustellung der aktuellen Medienmitteilung nach Eintragung der E-Mail-Adresse etc.
Online-Anmeldung für Medienveranstaltungen sind ebenfalls wünschenswert.
Zudem sollte die URL auf allen Aussendungen, Einladungen, E-Mails, Visitenkarten der PR-Abteilung integriert werden.
Mögliche Strukturierung des Bereichs Medien im Webauftritt siehe Script S. 31.
Online-Monitoring
Effizientes Monitoring umfasst Beobachtung der Konkurrenz- und Interessengruppen-Websites sowie von Diskussionsgruppen-Dialogen, was sehr zeitaufwändig sein kann.
Medienbeobachtungsdienst beauftragen: www.media-gate.ch / www.argus.ch / www.zms.ch.
Ein Blick ins elektronische Medienarchiv www.swissdox.ch kann ebenfalls nützlich sein.
Man kann sich via Plattformen wie www.newsaktuell.ch oder www.pressetexte.ch aktuelle Medienmitteilungen mailen lassen. Mittels RSS-Readers können Internet-Suchergebnisse abonniert werden. Div. Suchmaschinen wie google.ch (+ Google Alerts) oder technorati.ch (für Blogs) bieten RSS-Feeds für Suchbegriffe an man erhält einen guten Überblick und bleibt auf dem aktuellsten Stand.
Versand Medienmitteilung per E-Mail
Vorteil: Schnellere und einfachere Abwicklung – bei Krisen-PR zu empfehlen und kann entscheidend sein. Die Grundsätze eines Medienversandes müssen auch hier berücksichtigt werden (Themen, Gestaltung usw.).
Aufbau einer Medienmitteilung via E-Mail:
Betreff klar, prägnant und ohne Fachjargon. Sollte andeuten, was der Inhalt der MM ist. Der Medienversand umfasst den E-Mail-Text mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Der ganze Text folgt im Anschluss ebenfalls im Textteil des E-Mails, eine druckfertige MM, Fotos, Bilder (inkl. Bildlegende), Diagramme, Tabellen zur Visualisierung der Botschaft sowie Links zu den eigenen Internetseiten. Achtung: Keinerlei Anhänge mit senden, sondern Download-Links zur Verfügung stellen.
Aktuelle Mailingliste
Um die Redaktionen zu erreichen, ist es einfacher, man kennt die zuständige Person. Viele Redaktionen wünschen jedoch die Zustellung an eine Sammeladresse. Es empfiehlt sich die E-Mail zweimal zuzustellen.
Unbedingt eine Mailingliste mit den zuständigen Medienschaffenden anlegen und diese aktuell halten (Überprüfung via Tel., Mail oder Fax). Auch Online-Magazine und Newsletter beim Versand berücksichtigen. Falls man Blogger anschreiben möchte, dies vorher abklären, ob diese grundsätzlich offen sind für die Zustellung von Medieninformationen.
Grundsätzlich sind die elektronischen Versände via Einzelversand und mit personifizierter Anrede an die Medienschaffenden zu richten. Adressen immer ins BCC setzen.
Online-Instrumente der Medienarbeit
siehe Übersicht Script Seite 34.
Newsletter und Kundenzeitung
Newsletter
Ist ein Kundenbindungsinstrument; kann Vertrauen schaffen. Pro Interessengruppe sollte ein Newsletter angeboten werden. Man muss damit einen Mehrwert bieten (bestimmte Angebote im Voraus bestellbar, bessere Konditionen, exklusive Inhalte etc.
Ziel: Traffic auf der Webseite. Newsletter auch als RSS-Feed anbieten
Darstellung: Möglichst textlastig und mit Links auf die entsprechenden Webseiten versehen. Möglichst wenig Design und im Hinblick auf den Wiedererkennungswert eine Newsletter-Vorlage erstellen. Ebenfalls auf möglichst vielen Seiten eine Anmeldemöglichkeit bieten. Zudem sollte ein Newsletter-Archiv auf der Website erstellt werden.
- Nicht personalisierte Anrede
- Themenübersicht zeigt in Stichworten, worum es im Newsletter geht
- Kurz erwähnte Themen mit Link auf eine HTML-Seite
- Zielgruppenspezifische Anzeige integrieren (auch als Anzeige kennzeichnen)
- Formular (unterstützend zur Fragestellung Beispiel Steuererklärung) als Incentive zum Herunterladen.
- Wettbewerbe und Umfragen integrieren, sofern die Thematik dies erlaubt
Für den professionellen Newsletterversand beauftragen Unternehmen meist spezielle Provider, die dafür entsprechende Software anbieten. Mit dieser lassen sich Verteilerlisten sowie An- und Abmeldungen komfortabel verwalten, Newslettermails gestalten und personalisieren sowie Kampagnen steuern und auswerten. Darüber hinaus sorgt ein solcher Provider durch verschiedene Maßnahmen dafür, dass die versendeten Mails bei den Empfängern ankommen und nicht in Spamfiltern hängen bleiben.
Kundenzeitschrift
Die Möglichkeiten, die Kundenzeitung ins Web zu integrieren sind zahlreich, aber nicht alle sind einladend und benutzerfreundlich.
Die Lösung ist ein integriertes Off- und Online-Publishing. Die gedruckte Kundenzeitung wird mit einem Online-Magazin und der Vermarktung über E-Mail-Newsletter kombiniert. Online-Magazine ermöglichen den Austausch zwischen Anbiter und Kunden bzw. Lesern. Dadurch können wichtige Informationen für die Angebots- und Kommunikationsgestaltung gewonnen werden.
Inhalt Printausgabe: wichtige Themen und Meldungen
Inhalt Online-Magazin: ergänzende, neue Informationen oder Kurzversionen
Inhalt Newsletter: Kündigt nächste Ausgabe an und stellt kurz vor
Wichtig: Inhaltliche Überschneidungen müssen vermieden werden. Komm- und Marketingziele, Zielgruppen, Themen, Periodizität müssen im Voraus definiert werden.
Wie man im Internet gefunden wird
Grundregel: Mindestens 20 Prozent der Webseite sollten den Besuchern einen direkten Nutzen bringen. (Bsp. Informationen, Games, Gewinnspiele, Verzeichnisse, Tipps & Tricks, Checklisten, Ratgeber, News, Aktionen, Spezialangebote, Linkverzeichnisse) Ebenfalls neuste Medienveröffentlichungen zu zielgruppenrelevanten Themen sollten verfügbar sein.
Suchmaschinen und Suchmaschinenoptimierung (Seite 37)
Katalog (Web Bots, Spider oder Crawler wirken unterstützend)
Robotgenerierte Index (Web-Robots suchen kontinuierlich das Netz nach neuen Informationen ab
Optimale Suchmaschineneinträge (in Google, Yahoo, Altavista, Lycos, search.ch sowie in Branchenportale – wichtige Unterseiten sollten separat angemeldet werden)
Meta-Tags (für Suchmaschinen und Robots sind diese die erste Adresse auf der Website.
Meta-Informationen beschreiben den Inhalt der Website, um die Auffindbarkeit zu verbessern (Informationen: Seitentitel, Kurzbeschreibung und Schlagwörter. (Details Script Seite 38)
Wahl des richtigen Domain-Namens
Die URL muss den Zweck der Einrichtung/des Unternehmens deutlich werden lassen. Der Name ist entscheidend. Zahlreiche Suchmaschinen bewerten den Domain-Namen besonders stark, was zu guten Suchmaschinenpositionen führt. Verstärkt wird dies, wenn die Subdomains mit guten Bezeichnungen auf die Homepage verweisen.
Links setzen
Man erreicht mehr Zugriffe über Partnerseiten. Man bittet andere Portalbetreiber einen Link, evtl. mit Logo, zum eigenen URL zu setzen und bietet gleichzeitig einen Gegenlink an, damit gegenseitig von den qualifizierten Inhalten profitiert werden kann. Die Anzahl Links fliesst auch in die Bewertung der Suchmaschinen ein – sie betrachten diese als Empfehlung.
Marketing für den Webauftritt
- Lancierung von Newsletter
- Adwords (Textanzeige auf Google / Yahoo nach Eingabe bestimmter Suchbegriffe. Diese werden im Vornherein definiert. Bezahlt wird ein selbstdefinierter Preis pro Klick – je nach Marktwert dieses Begriffes erscheint die Anzeige höher oder tiefer in der Suche.)
- Intelligente Banneraktion: Banner = Image-Anzeige im Internet. Zielgruppenrelevante Plattformen eruieren und Bannerkooperationen, Bannertausch, stichwortgeschützte Banner eruieren. Abrechnung über einen TKP (Tausend-Kontakt-Preis). Banner sollte den Blick sofort fangen und eine klare Aussage haben.
- E-Mail-Aktionen: E-Mail-Signatur sollte wie eine Visitenkarte aufgebaut sein.
- Klassisches Marketing (Offline-Marketing, Hinweis in Unternehmensbroschüren, Plakaten, Medienmitteilungen, Image-Anzeigen, Briefpapier, Visitenkarten etc.)
Was ist eine gute Webpräsenz
Beurteilungskriterien:
- Gestaltung: Faktoren wie Kontraststärke zwischen Text und Seitenhintergrund oder wie hoch der Textanteil auf einer Seite ist.
- Navigation: Benutzerführung steht im Vordergrund. Suchfunktion vorhanden? Werden Seiteninhalte von Navigationselementen getrennt?
- Interaktivität: Wird die Möglichkeit zum direkten Dialog mit den Users genutzt?
- Aktualität: Wie aktuell sind die Inhalte? Ist ersichtlich, wann die Inhalte erstellt wurden?
- Homogenität: Sind zusammengehörende Themenkomplexe einheitlich und logisch dargestellt?
No Go’s
Jakob Nielsen gilt als Begründer der Usabilitybewegung und plädiert für besser bedienbare Webseiten. Hier die No Go’s:
-
- Wo alles hervorgehoben und farblich hinterlegt wird, ist schlussendlich nichts mehr wichtig.
- Kontext verstecken: Es muss auf allen Seiten klar sein, wo man sich als Nutzer befindet, wie man wieder zum Ausgangspunkt kommt und wo die Suchfunktion liegt.
- Wo das Auge grossflächig von Signalfarben angebrüllt wird, haben die Inhalte schlechte Karten.
- Zu kleine Schriftgrösse, die auf schlecht eingestellten Monitoren nicht entzifferbar ist.
- Kein visuelles Feedback. Den Anwendern soll gezeigt werden, was sie als nächstes tun können. Besuchte und nicht besuchte Links sollen voneinander unterscheidbar sein. Es muss klar sein, wo sich die Links befinden.
- Langsamer Seitenaufbau. Durch schlanke Websites und die Dienste eines leistungsstarken Webhosts kann schon viel getan werden, um die Geduld der Nutzer nicht zu strapazieren. Umfang einer Website sollte nicht mehr als 50 Kilobytes sein und nur in Ausnahmefällen zwischen 50 und 100 KB liegen
Glossar
| IAB | Internet Architecture Board. Gremium, das versucht, die Struktur des Netzes in einer gewissen Ordnung zu halten. |
| TCP | Transmission Control Protocol |
| IP | Internet Protocol |
| Kataloge | Arbeiten den Inhalt des Internets redaktionell auf. |
| Spider und Robots | Programme, die das Netz durchstöbern und nach bestimmten Begriffen Ausschau halten. Sie sind verantwortlich dafür, dass die Suchmaschinen und Kataloge auf dem neusten Stand bleiben.
Aufgabe: Dokumente im Web und deren Hyperlinks ausfindig machen, zu katalogisieren und anschliessend den Suchmaschinen zugänglich zu machen. |
| IRC | Internet Relay Chat. |
| FTP | File Transfer Protocol (Dateiübertragungsverfahren) |
| ISP | Internet Service Provider |
| IP-Adresse | Diese besteht aus vier jeweils durch einen Punkt getrennte Zahl zwischen 0 und 255. |
| Domaingrabbing | Geschäftstüchtige Leute reservieren sich vorsorglich klingende Namen als Domain und wollen diese dann an die betreffenden Firmen verkaufen. |
| http | Hyper Text Transfer Protocol |
| SSL | Secure Locket Layer: Verschlüsselung von vertraulichen Daten (Bestellungs- und Bezahlungsangaben). 128-Bit-Verschlüsselung gilt als relativ sicher. |
| URL | Uniform Resource Locator (einheitlicher Quellenanzeiger): identifizieren und lokalisieren eine Ressource über das verwendete Netzwerkprotokoll (bspw. http oder ftp) und den Ort der Ressource in Computernetzwerken. |
| Performance | Ladezeit |
| ITPC | International Press and Telecommunication Council |
| Permission Marketing | Darunter versteht man den Werbe- und Informations-Versand, moistens in Form von E-Mails, mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Kunden. Eine Form von Persmission Marketing sind Newsletter, die dem Kunden einen Mehrwert bieten und in der Regel auf der Homepage des Unternehmens angeboten werden. Formulare zur Aufforderung von Produktinformationen sind eine weitere Form des Marketing-Konzepts. Es bietet die Möglichkeit den potenziellen Kunden direkt durch personalisierte Informationen anzusprechen. |
| RSS | Real Simple Syndication |
| Gimmicks | Werbegags |
Weitere Begriffe siehe Glossar im Script ab Seite 42
Produktionsplan Internetauftritt mit Budgetpositionen
Annahme: Heute ist der 7. Juli 2009
| Planung | Beschreibung | Wer | Wann | Wieviel |
| Konzept | Analyse, Ziele, Zielgruppen, Botschaften, Strategie | PRF | 20.7.2009 | 5’000 |
| Änderung Konzept | Klärung offener Punkte / Rebriefing | PRF/GL | 25.7.2009 | |
| Definitives Konzept | Verabschiedung Konzept | GL | 5.8.2009 | |
| Bestimmung Projektteam auf der Unternehmerseite | Das Team, welches später die Online-Aktivitäten pflegt, soll frühzeitig in den Aufbauprozess integriert werden | GL | 14.8.2009 | |
| Offerten einholen, vergleichen und Auftrag vergeben | Für Internetagentur (evtl. Pitch) und Internetprovider | PRF | 22.8.2009 | |
| Text- und Bildredaktion | Evtl. unter Einbezug eines professionellen Fotografen und Texter | PRF | 15.9.2009 | 3’000 |
| Internetagentur | Briefing | PRF | 18.9.2009 | |
| Beschaffung der technischen Infrastruktur | Software/Hardware | Internet-agentur | 20.9.2009 | 2’000 |
| Produktion des Prototyps (Alpha-Version) | Masterlayout mit verschiedenen Templates (Vorlagen) | Internet-agentur | 5.10.2009 | |
| Test | Die Benutzerfreundlichkeit wird getestet und allfällige Korrekturen werden getätigt | PRF /
Projektteam |
12.10.2009 | |
| Produktion Beta-Version | Die definitiven Bilder und Inhalte werden in die Seiten eingegeben | Internet-
agentur |
20.10.2009 | 15‘000 |
| Test | Intern/Extern. Insbesondere wird die Kompatibilität auf versch. Servern getestet | PRF /
Projektteam |
20.11.2009 | |
| Letzte Korrekturen | Internet-
agentur |
1.12.2009 | ||
| Onlineschaltung | Beschreibung | Wer | Wann | Wieviel |
| Endabnahme | GL | 5.12.2009 | ||
| Onlineschaltung | Internet-
agentur |
10.12.2009 | ||
| Eintrag in alle relevanten Suchmaschinen und Inhaltsverzeichnisse | Internet-
agentur |
10.12.2009 | 2‘000-5‘000 | |
| Promotion | Online/offline (z.B. Verlinkung, Bannerkampagne, Pressemitteilung, Lancierungsevent) | PRF | Ab 10.12.2009 | 10’000-25‘000 |
| Schulung | Projektteam des Kunden wird für die Bearbeitung im CMS geschult | Internet-
agentur |
14.12.2009 | 3’000 |
| Nachbearbeitung | Beschreibung | Wer | Wann | Wieviel |
| Debriefing / Manöverkritik | PRF/ GL /
Projektteam |
15.12.2009 | ||
| Budget und Rechnungskontrolle | PRF | ab 10.12.2009 | ||
| Evaluation | z.B. Anzahl Nutzer/Tag, Verweildauer, Feedbacks | PRF | ab 10.12.2009 | |
| Regelmässige Updates | PRF / Projektteam | laufend | ||
| Total | Ca. 5 Monate | 40'000.—bis 58‘000.-- |